Pressemitteilung

Nachsorgeklinik am Straussee feiert festliche Eröffnung

Strausberg, 24. April 2026
Mit der heutigen Eröffnung der Nachsorgeklinik am Straussee schließt Brandenburg eine Versorgungslücke für ganz Ostdeutschland. Als eine von bundesweit nur fünf Einrichtungen bietet die Klinik die Familienorientierte Rehabilitation (FOR) für herzkranke Kinder und ihre Familien an. Jan Dreher, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik: „Ich freue mich über dieses Leuchtturmprojekt, das nun nach jahrelanger Vorbereitung startet. Ich bin sehr dankbar dafür“. Während eines vierwöchigen Reha-Zyklus wird hier nicht nur das erkrankte Kind behandelt, sondern die gesamte Familie – inklusive Eltern und Geschwistern – gemeinsam therapiert und für den Alltag gestärkt.

Starker Impuls für die Region
Die Realisierung des Großprojekts wurde maßgeblich durch eine Bürgschaft des Landes Brandenburg sowie die Finanzierung der GLS Gemeinschaftsbank eG ermöglicht. Mit der Eröffnung entstehen langfristig zirka 120 qualifizierte Arbeitsplätze. Zudem setzt die Klinik als erstes Unternehmen im Landkreis Märkisch-Oderland mit einer eigenen Inklusionsabteilung in Küche, Hauswirtschaft und Technik ein wegweisendes soziales Zeichen für die regionale Arbeitswelt. Karsta Dietrich, Geschäftsführerin der Nachsorgeklinik: „Eine Herzensangelegenheit im Herzensprojekt.“

Fokus auf herzkranke Kinder – Kapazität für 600 Familien
Die Klinik im Amselweg verfügt über 48 Plätze für junge Rehabilitand*innen. Bei Vollauslastung können künftig rund 600 Familien pro Jahr aufgenommen werden – ein dringend benötigtes Angebot, da Wartezeiten für FOR-Plätze bundesweit bisher oft bis zu zwei Jahre betragen. Der medizinische Fokus liegt zum Start auf der Kinderkardiologie, wobei perspektivisch eine Erweiterung
auf die Kinderonkologie geplant ist.

Stimmen zum Festakt:
René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg:
„Brandenburg ist Reha-Land für die gesamte Metropolregion Berlin-Brandenburg. Der Aufenthalt in unserem schönen Bundesland ist nicht nur, sondern macht auch gesund. Viele Einrichtungen der Rehabilitation, reizvoll gelegen und medizinisch kompetent geführt, begründen und stärken diesen Ruf. Die Nachsorgeklinik am Straussee, die wir heute eröffnen dürfen, wird hier ein weiterer, besonderer Leuchtturm. Denn sie ist sehr viel mehr als ein Gebäude oder eine medizinische Einrichtung. Sie ist ein Ort der Hoffnung, der Zuversicht und des neuen Lebensmuts vor allem für herzkranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Angehörigen, die hier nach einem langen Leidensweg ebenfalls therapeutisch betreut werden. Dieser bedeutsamen Aufgabe widmen sich bundesweit nur fünf Kliniken, eine einzige im Osten des Landes. Und zwar ab jetzt. Ich wünsche dem Team der Nachsorgeklinik Strausberg von Herzen bestes Gelingen sowie Freude und Erfolg bei der verantwortungsvollen Arbeit im Dienst der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.“

Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund:
„Als Rentenversicherung liegt uns das Wohl junger Menschen am Herzen. Denn schwere Erkrankungen können bis ins Erwachsenenalter nachwirken und die spätere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Allein im Jahr 2025 hat die Deutsche Rentenversicherung für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen rund 315 Millionen Euro ausgegeben. Für die Familienorientierte Rehabilitation gibt es bundesweit fünf Einrichtungen, die dieses besondere Angebot bereithalten. Wir freuen uns, dass mit der Nachsorgeklinik am Straussee nun auch ein Angebot im Osten Deutschlands zur Verfügung steht. Für den Start in den Rehabilitationsbetrieb sowie für alle weiteren Vorhaben und Pläne wünschen wir dem Team der Nachsorgeklinik am Straussee viel Kraft, Erfolg und alles Gute!“

Kurzvorstellung der Nachsorgeklinik am Straussee
Wenn ein Kind schwer erkrankt, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Gleichgewicht. In der Nachsorgeklinik am Straussee steht deshalb nicht nur das betroffene Kind im Mittelpunkt – auch Eltern und Geschwister werden in den Rehabilitationsprozess einbezogen. Die Klinik in Strausberg, rund 45 Kilometer östlich von Berlin, bietet Platz für 58 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Herzerkrankungen sowie ihre Familien. Unter fachärztlicher Leitung verfolgt sie das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation (FOR), das medizinische, psychologische und soziale Maßnahmen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Gesundheit der Patientinnen und Patienten zu stabilisieren und Familien nachhaltig zu stärken.

Über die Klinik
Die Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH wurde 2024 gegründet. Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf ist Alleingesellschafter der milaa gGmbH. Diese ist Alleingesellschafterin der Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH. Somit gehört die Nachsorgeklinik zur Diakonie.

Der barrierefreie Neubau bietet moderne Familienappartements, ein lichtdurchflutetes Atrium als Begegnungsraum sowie umfangreiche Bewegungs- und Entspannungsangebote, darunter ein Bewegungsbecken, eine Mehrzweckhalle und eine Sauna. Ein Raum der Stille ergänzt das Angebot. Durch unsere enge Vernetzung mit führenden medizinischen Einrichtungen, wie dem Deutschen Herzzentrum der Charité in Berlin und dem Herzzentrum Leipzig, garantieren wir eine optimale medizinische Versorgung und den Zugang zu modernsten Behandlungsmethoden.
Im Osten Deutschlands ist die Nachsorgeklinik am Straussee die einzige Einrichtung mit FOR-Angebot und nimmt damit eine zentrale Rolle in der regionalen Versorgung ein.
Besonders hervorzuheben ist die eigene Inklusionsabteilung, die erste im Landkreis Märkisch-Oderland. Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand.
Perspektivisch werden bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen. Damit gehört die Nachsorgeklinik am Straussee zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region.

Standort:
Amselweg 8, 15344 Strausberg
Geschäftsführung
Jan Dreher und Karsta Dietrich
Ärztlicher Direktor
Dr. Hendrik Spriestersbach

Kreative Ostertage in der GU Osteweg

Die Kinderbetreuung und Kinder aus der GU Osteweg beim Graffiti-WorkshopDie Kinderbetreuung in unserer Gemeinschaftsunterkunft Osteweg gestaltete die Osterferienwochen mit einem bunten Programm.Kreative und selbstgebackene PizzenDie traditionelle Ostereiersuche wurde mit einer Aufklärung zur Mülltrennung verbunden und der Höhepunkt war der Graffiti-Workshop im Naturpark Südgelände, wo alle Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.Graffiti der GU Osteweg

Kunstausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ im Rathaus Lichtenberg

Bis zum 19. Mai könnt ihr die Ausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ im Rathaus Lichtenberg in der ersten Etage besuchen.

Die Werke wurden von Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wartenberger Straße unter der künstlerischen Leitung von Julia Gauberger geschaffen.

In 14 Bildern wird eine Geschichte erzählt –darüber, wie sich das Leben plötzlich verändern kann. Die wechselnden Farben zeigen, wie schnell alles anders werden kann –und wie auch in schweren Zeiten wieder Licht, Gefühle und Farben ins Leben zurückkehren.

Ein großes Dankeschön an das Bezirksamt Lichtenberg, das dieses Projekt möglich gemacht hat.

 

 

Vielfalt verstehen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hohenschönhausen & Lichtenberg haben sich Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße kreativ mit wichtigen Fragen beschäftigt: Was verbindet uns? Was macht uns unterschiedlich? Und wie können wir gemeinsam in Frieden leben?

Mit viel Fantasie, Offenheit und Mut sind beeindruckende Kunstwerke entstanden, die zeigen: Unsere Vielfalt ist unsere Stärke 💛

Einen herzlichen Dank an BENN Hohenschönhausen Nord für die Unterstützung.

#wärmewinter – Gemeinsam gegen Kälte und Einsamkeit 💜💜

Mit dem Frühling kommen hellere und wärmere Tage – und doch bleibt unsere „Aktion Warmes Essen“ für viele Menschen ein wichtiger Anker im Alltag.

Daher freuen wir uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder durch die Aktion #wärmewinter unterstützt werden. Dank der Förderung können die Türen der Paulus-Kirchengemeinde in Berlin-Zehlendorf jeden Montag, Mittwoch und Freitag 60 Minuten länger geöffnet sein und Schwester Heike und ihr engagiertes, ehrenamtliches Team haben mehr Zeit für unsere Gäste. Sie finden hier nicht nur ein warmes Essen und Heißgetränke, sondern vor allem einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Auch über die kalten Monate hinaus bleibt dieses Angebot von großer Bedeutung.

Ein herzliches Dankeschön an den #wärmewinter, ein Projekt der Diakonie Deutschland und der Evangelischen Kirche Deutschland , das genau dort unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird.

#wärmewinter erinnert uns daran, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein – durch kleine Gesten der Nächstenliebe, durch Zeit und durch Aufmerksamkeit. Wir sind dankbar, Teil dieser Initiative zu sein.

 

Essensausgabe der AWE

☕️☕️ Ein herzliches Dankeschön ☕️☕️

Wir bedanken uns voller Freude bei allen, die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf an der Kaffeewette teilgenommen haben. Es ging hier nicht nur um Kaffee, sondern auch um Solidarität und Wärme. Das Spendenziel wurde mit 687 Päckchen Kaffee deutlich übertroffen und somit hat der Aktionspartner Ralf Oelmann zusätzlich €2500 für die Kältehilfe gespendet! Der Betrag wird zwischen der Neue Chance gGmbH und unserer "Aktion Warmes Essen" aufgeteilt. Der gespendete Kaffee wird auf insgesamt sechs soziale Einrichtungen und Angebote aufgeteilt.

Herzlichen Dank an alle Kaffee-Spender*innen, Herrn Oelmann und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf.

Spendenübergabe

(c) Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Spendenübergabe v.l.n.r Schwester Heike Erpel („Aktion Warmes Essen“); Josephine Lysek (Neue Chance gGmbH); Ralf Oelmann; BzBm'in Maren Schellenberg

☕️ Kaffee gegen Kälte – macht mit! ☕️

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist in diesem Jahr bei der berlinweiten Kaffeewette dabei! 💪🏽

Vom 19.01. bis zum 05.02.2026 sammeln Berliner Bezirke Kaffeepäckchen für die Kältehilfe – denn eine warme Tasse bedeutet mehr als nur ein Getränk: sie schenkt Aufmerksamkeit, Nähe & Menschlichkeit. 💛

So kann jeder helfen:

Bringt eure Kaffeepakete (bitte Bohnen oder Pulver, 500 g zählt als ein Paket) zu den Rathäusern in Zehlendorf & Steglitz.

💶 Wenn der Bezirk 500 Packungen erreicht, fließen 2.500€ extra in die Kältehilfe – davon profitiert auch unsere „Aktion Warmes Essen“ in der Evangelischen Paulus-Kirche! 💛 Zusätzliche werden die gespendeten Kaffeepäckchen auf verschiedene Einrichtungen verteilt, die Essen und Getränke an Obdachlose ausgeben.

👉 Jede Spende zählt – seid Teil dieser solidarischen Aktion! Gemeinsam schenken wir Wärme, wo sie dringend gebraucht wird. 🤝🔥

Mehr Informationen findet ihr hier.

„Aktion Warmes Essen“ bekommt besonderen Besuch – 17 Koreaner*innen packen mit an

Berlin, 12. Januar – Was für ein Tag! Im Oktober 2025 erreichte uns die Anfrage, ob Herr Kim, ein Missionar aus Korea, der derzeit in Berlin tätig ist, mit einer Gruppe junger Koreaner*innen bei der „Aktion Warmes Essen“ aushelfen könne. 34 zusätzliche helfende Hände – das klang nach einer großartigen Gelegenheit. Also lud Schwester Heike Erpel, die Standortleitung der „Aktion Warmes Essen“, Herrn Kim ein, damit er sich selbst ein Bild von unserer Ausgabe machen kann. Seine Begeisterung war ansteckend, und sie ließ sich auf das Abenteuer ein. Es hat sich gelohnt! Die Gruppe brachte nicht nur tatkräftige Unterstützung, sondern auch Obst, kleine Geschenke und eine Spende von 200 Euro mit. Als besonderes Highlight gab es eine 40-minütige Gesangs- und Tanzvorstellung für unsere Gäste – christlich, poppig und voller Energie. Pfarrerin Dr. Donata Dörfel war so begeistert, dass sie die Gruppe gleich zu einem Austausch mit den Konfirmand*innen einlud. Wir hoffen sehr, dass dies der Beginn eines langfristigen kulturellen Austausches wird. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diesen unvergesslichen Tag!

Stromausfall im Südwesten Berlins

Der Stromausfall im Südwesten Berlins Anfang des Monats war eine eindringliche Erinnerung an uns alle, wie abhängig wir heutzutage von Elektrizität sind. Einige unserer Mitarbeitenden, aber auch unsere Standorte und das Heimathaus des Evangelischen Diakonievereins Berlin Zehlendorf e.V. in der Glockenstraße, waren betroffen von Dunkelheit und Kälte. Allerdings war nicht alles verloren, denn wir wurden auch an etwas anderes erinnert, etwas viel wichtigeres: in Krisen halten Menschen zusammen, in Krisen wächst die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl.

Kinder der GU Osteweg stehen mit Marshmallows um ein Lagerfeuer Ein Hauch von Abenteuer in der GU OSW
Unsere Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft im Osteweg kamen am Montag während des Stromausfalls mit dem Team und unseren Ehrenamtlichen zusammen, um gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen und um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Schnee, Feuer, Marshmallows – es war wie Camping in der Natur und so aufregend! Vielen Dank an das Team vor Ort und vielen herzlichen Dank an unseren Ehrenamtlichen Herrn Paape, der uns einen Generator vorbeibrachte. So konnten wir sicherstellen, dass das Nötigste erledigt werden konnte.

„Aktion Warmes Essen“ - Gemeinsam stark mit milaa
Als am Montag, den 05.01.2026, in Teilen Berlins der Strom ausfiel, öffnete das Gemeindehaus der Ev. Paulus-Kirchengemeinde seine Türen für frierende und stromsuchende Menschen. Die „Aktion Warmes Essen“ (AWE) reagierte sofort und bot früher und länger warme Mahlzeiten für Bedürftige an. Knapp hundert Gäste nutzten das Angebot und fanden nicht nur Wärme, sondern auch Gemeinschaft. Am Dienstag öffneten die Tore außerplanmäßig erneut, diesmal mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Kita Buschgraben, die selbst noch ohne Strom war. Es entstanden schöne Gespräche und eine warme, solidarische Stimmung. Diese Tage haben gezeigt: In Krisen wächst die Gemeinschaft zusammen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen, die mit angepackt haben: Ehrenamtliche der AWE, Mitarbeitende der Kita Buschgraben und junge Schüler*innen und Konfirmand*innen.

Mitarbeitende der Kita Buschgraben

Zehn Stadtbäume für Berlin

Mit Hilfe der Stadtbaumkampagne der Senatsverwaltung
für
Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
hat die milaa zu unserem 10-jährigen Bestehen
zehn Bäume gespendet, um Berlin grüner und nachhaltiger zu gestalten.

Damit tragen wir auch zum kürzlich beschlossenen Ziel des Abgeordnetenhauses, die Anzahl der Berliner Stadtbäume bis 2040 zu verdoppeln, bei.

Die zehn Bäume sind über die gesamte Stadt verteilt: Wer einen entdeckt, kann gerne ein Foto an uns schicken 🙂 Wir würden uns sehr freuen.

110 prall gefüllte Weihnachtstüten

Die „Aktion Warmes Essen“ bringt Licht, Wärme und Geborgenheit in den Advent

„Der Advent ist die Zeit des Schmückens und des Feierns – überall erblickt man schöne Symbole der Wärme und Geborgenheit.“ Mit diesen Worten begann Pfarrerin Dr. Donata Dörfel am Montag, den 08. Dezember 2025, ihr kurzes Tischgebet zur Weihnachtstütenaktion der „Aktion Warmes Essen“. Tatsächlich beschrieb sie damit auch sehr treffend die Kirche, die mit Kerzen sowie vielerlei Lichtern hell erleuchtet war und mit Tannenzweigen und Weihnachtsschmuck sehr festlich wirkte. „Die Adventszeit gilt zudem als Zeichen der Verbundenheit, Zuwendung, Liebe und Ermutigung,“ fügte sie hinzu und auch dies war am Montag in der Pauluskirche in Zehlendorf unschwer erkennbar. Hinter dem Altar stapelten sich 110 wunderschöne, nachhaltige und voll bepackte Stoffbeutel, die durch unsere Kooperation mit „die Wille“ aus gespendeter Kleidung entstanden sind. Auch in diesem Jahr waren sie wieder mit Kaffee, Tee, Keksen, warmen Socken und anderen kleinen Überraschungen gefüllt, die im Anschluss an das Gebet an unsere Gäste verteilt wurden. Zudem wurde ein wahres Festessen serviert, dass sich jede*r in der Kirche schmecken ließ. Wie immer ging es bei der „Aktion Warmes Essen“ nicht nur ums Essen, sondern auch um Gemeinschaft, Austausch, gegenseitige Unterstützung und Hoffnung.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Columbus Loge, die auch in diesem Jahr die Weihnachtstüten wieder prall gefüllt haben, bei allen Ehrenamtlichen, dem Gemeindekirchenrat, unserer Köchin Astrid, der Alten Backstube und dem Onkel Tom Pub für Kakao und Punsch.

Es weihnachtet sehr …

In etwas mehr als einem Monat ist Weihnachten und langsam aber sicher erwacht überall die Weihnachts­magie – Kerzen, Plätzchenduft und vielleicht sogar ein bisschen Glühwein (oder Punsch) durchziehen unsere Tage.

Doch die Kinder unserer Gemeinschaftsunterkunft Wolfgang-Heinz-Str. haben bereits im September mit großer Freude die Weihnachtszeit eingeläutet, indem sie Sterne für die Wunschbaum-Aktion von Schenk doch mal ein Lächeln gebastelt haben: Jedes Papierstück wurde liebevoll gestaltet, jede Farbe symbolisiert Hoffnung, jeder Stern eine Geste der Dankbarkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, aber selbstverständlich auch Vorfreude auf die kommenden Geschenke.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden von Schenk doch mal ein Lächeln e.V. für die großartige Aktion und natürlich an alle Spender*innen, die es auch in diesem Jahr wieder ermöglichen, die Kinder mit einer kleinen Aufmerksamkeit zum Strahlen zu bringen.

Ein Tag voller Fairness, Freude und Teamgeist

Fußballturnier der Gemeinschaftsunterkünfte – die GU AKS Mädels holen den Goldpokal

Am 23.10.2025 verwandelte sich das Fußballfeld in einen Ort gelebter Gemeinschaft: Kinder und Jugendliche aus sieben Gemeinschaftsunterkünften der Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Köpenick kamen zusammen, um beim großen Fußballturnier gegeneinander anzutreten – und miteinander zu wachsen.

Schon am Vormittag, als um 10:30 Uhr der Anpfiff ertönte, lag eine gespannte und zugleich freudige Energie in der Luft. Rund 120 Menschen hatten sich versammelt – Kinder, Eltern, Betreuer*innen, Ehrenamtliche und Sportvereine. Sie alle verband die Freude am Spiel, an Bewegung, am gemeinsamen Erleben.

Im Mittelpunkt standen 89 junge Spieler*innen, die mit offenem Herzen und erstaunlichem Teamgeist auftraten.

Besonders glänzten unsere Mädchen (GU AKS), die mit beeindruckender Spielfreude, Mut und Zusammenhalt den 1. Platz errangen und stolz den Goldpokal entgegennahmen. Die Jungs kämpften tapfer und erreichten den vierten Platz – ein Ergebnis, das ebenfalls mit viel Applaus und Anerkennung gefeiert wurde.

Ein besonderer Moment ergab sich beim Anprobieren der bereitgestellten 60 Paar Sportschuhe. Größen passten selten auf Anhieb, doch die Kinder lösten es auf ihre Weise: spontan, fröhlich, hilfsbereit – ein Symbol für den Gemeinschaftsgeist des Tages.

Als das letzte Spiel abgepfiffen wurde, blieb ein Gefühl von Leichtigkeit und Zusammenhalt. Kein Streit, keine Missstimmung – nur müde, glückliche Gesichter und die Gewissheit, etwas Schönes miteinander erlebt zu haben.

Das Fest wurde von der GU Albert-Kuntz-Straße in Kooperation mit dem SportBunt e.V. und dem Berliner Fußballverein organisiert, finanziell unterstützt durch das Bezirksamt Hellersdorf.

Ein weiterer Preis für die GU Wartenberger Straße

Am 07.11.2025 war ein besonderer Tag in Lichtenberg, denn es wurden der „Lernen durch Engagement“ - Preis, zehn Ehrenamtsmedaillen, der Umwelt- und Naturschutzpreis sowie der Tierschutzpreis vom Bezirksamt Lichtenberg verliehen.

Eine der glücklichsten Medaillenträgerinnen war Renate, engagierte Ehrenamtliche aus unserer Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Hingabe machen jeden Tag einen Unterschied – für unsere Bewohner*innen und für das Miteinander.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Renate, und Danke für dein Engagement.

Rekordverdächtiges Ergebnis beim 3. Berliner Walk for Home


Der 3. Berliner Walk for Home am Sonntag, 12.10.2025, war ein voller Erfolg und übertraf die Rekorde von 2024 bei Weitem:
569 Teilnehmende erwanderten zusammen insgesamt 5602,5 km. Zum Vergleich im letzten Jahr waren es um die 300 Teilnehmenden, die 3108 km erwandert haben. Herr Lingnau und seine Brüder, von der Guliver Anlageberatung, die den Lauf sponsort, haben aufgrund dieser Zahlen entschieden, die Spendensumme nicht nur zu verdoppeln, wie es eigentlich angedacht war, sondern zu verdreifachen. Es sind somit €15.000, die zwischen den teilnehmenden Organisationen aufgeteilt werden.

Zusätzlich zu dieser großzügigen Spende, haben wir am Tag selbst viele interessierte Wandernde getroffen und mit ihnen inspirierende Gespräche geführt. Es herrschte ein reges Interesse an unserer open.med Ambulanz und der Arbeit der milaa. Vielen herzlichen Dank an alle, die unseren Stand besucht haben.

Herzlichen Glückwunsch

Integrationspreis für Nadine Heinrich, Standortleitung GU WBS

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Nadine Heinrich, Standortleiterin der Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße (GU WBS), mit dem Integrationspreis Lichtenberg 2025 ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Engagement setzt Nadine Heinrich ein starkes Zeichen für gelebte Vielfalt, Solidarität und ein friedliches Miteinander im Bezirk. Es ist das erste Mal, dass der Preis an eine GU-Mitarbeiterin ging.

Die Laudatio hielt Redouane Bouyarmane, der sie auch nominiert hatte.

Wir sind sehr stolz auf Nadine und das komplette Team der GU WBS.

Ausstellungseröffnung

„Zuhause und die Dinge um uns herum“

Unser Kollege Erfan hat während seines Praktikums in unserer Wohnungsloseneinrichtung Panorama Ost im letzten Jahr viele Bewohner*innen in der Unterkunft kennengelernt, ist mit ihnen ins Gespräch gekommen und durfte sie fotografieren. In der daraus entstandenen Fotoausstellung „Zuhause und die Dinge um uns herum“ teilt er Einblicke in intime Momente und Ausschnitte des Lebens im Panorama Ost.

Die Fotos wurden bereits im Panorama Ost selbst gezeigt, werden nun aber auch in der Pauline (Pauline-Staegemann-Straße 6), einem Stadtteilzentrum der Volkssolidarität Berlin ausgestellt.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 28. Oktober 2025 kommen Erfan und Vertreter*innen der Union für Obdachlosenrechte, UfO, die über ihre Erfahrungen und ihr Leben auf der Straße berichten.

Um 17:00 Uhr ist Ausstellungseröffnung, um 18:00 Uhr ist ein gemeinsames Essen in der Pauline geplant. Jede*r ist herzlich willkommen.

Was für ein Fest!

Die GU WBS feierte ein interkulturelles Nachbarschaftsfest

 

 

 

 

In unserer Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße war Ende September beim interkulturellen Nachbarschaftsfest einiges los, denn wir haben Vielfalt, Demokratie und Teilhabe gefeiert! Das Fest wurde vom Lichtenberger Bezirksbürgermeister Martin Schäfer eröffnet und von dem einzigartigen Christian Giebler moderiert.

PlaGu sorgte für mitreisende und bewegende Balladen und die Tanzkiste brachte jung und alt auf die Tanzfläche. Hinzu kam die Premiere der Ausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ und Spiele vom „Projekt Eule" von kein Abseits e.V.

Wir bedanken uns bei allen, die an der Vorbereitung und Ausführung des Festes beteiligt waren, besonders unseren Ehrenamtlichen, die an dem Tag auch für ihr Engagement ausgezeichnet wurden, unsere Bewohner*innen und Selgros Lichtenberg für die Sachspende.

Gemeinsam haben wir ein Zeichen für Offenheit und Begegnung gesetzt und hatten nebenbei noch ganz viel Spaß.

 

Aktion Warmes Essen

„Sorgt euch nicht“ – Ein hoffnungsvoller Start in die Kältehilfesaison mit einem Tischgebet und Bezirksstadtrat Tim Richter

Altar geschmückt mit ErntedankgabenAm Montag, den 29.09., haben wir zusammen mit unserem Kooperationspartner, der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde und Tim Richter, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Soziales, Bildung und Kultur, den Start der Kältehilfesaison bei der „Aktion Warmes Essen“ (AWE) mit einem Tischgebet und zahlreichen Gästen eingeläutet.

Die inspirierende Andacht von Pfarrerin Dr. Donata Dörfel konzentrierte sich auf den Ausdruck „sorgt euch nicht" aus der Bergpredigt Jesu im Evangelium nach Matthäus (6, 25-34) und darum, was mit uns passiert, wenn wir es schaffen, unsere Sorgen abzulegen: Wir quälen uns nicht mehr, sondern sind dann in der Lage uns zu öffnen, für Inspiration, Begegnung, zum Innehalten und zur Dankbarkeit. Anschließend hat auch Bezirksstadtrat Tim Richter diesen Ausspruch zum zentralen Thema seiner kurzen Ansprache gemacht und laut darüber nachgedacht, was es bedeutet, sich nicht zu sorgen. Es führt dazu, dass wir intensiver gemeinsam und im Hier und Jetzt sein können, eben nicht besorgt sind, sondern uns umeinander und füreinander sorgen. Wir müssen in diesem Moment nicht besorgt sein, sondern können uns freuen, dass wir gemeinsam sind und vielleicht sogar unsere Sorgen miteinander teilen können. Herr Richter bot zudem gerne an, ab und an bei der AWE vorbeizukommen und gemeinsam unsere Sorgen abzuwerfen. Abschließend fügte Herr Dr. Morbach, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats, hinzu, dass „sich nicht sorgen“, auch bedeutet, Mut und Vertrauen in Gott zu haben und geduldig zu sein – Qualitäten, die vor allem bei der AWE von großer Bedeutung sind.

Wir möchten uns herzlich bei allen Teilnehmenden für diese berührende Eröffnung der Saison bedanken. Die zahlreichen köstlichen Sachspenden am Altar wurden am Tag zuvor beim Familiengottesdienst von den Kindern und ihren Eltern zu Erntedank gespendet. Unser Dank gilt allen Beteiligten: Dem Bezirksamt, dass die AWE mit einer Zuwendung unterstützt, den zahlreichen Institutionen und Privatspender*innen sowie den vielen Ehrenamtlichen, die Woche für Woche vor Ort sind und diese Aktion mit ihrem Engagement und Herzblut möglich machen.

Schwester Heike Erpel, Standortleitung „Aktion Warmes Essen“, Ann Jeanette Rupp, Fachbereichsleitung Existenzsicherung bei der milaa gGmbH, Dr. Donata Dörfel, Pfarrerin der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf, Tim Richter, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Soziales, Bildung und Kultur, Mandy Bahr, Stellvertretende Geschäftsführerin milaa gGmbH und Dr. Bertram Morbach, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf.                                                                                                                                                                                                                                                                 ©Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

 

Pressemitteilung und Einladung

„Aktion Warmes Essen“ eröffnet die Kältehilfesaison 2025/2026 mit Tim Richter, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Soziales, Bildung und Kultur

Geschmückter Altar mit Erntedank-Gaben bei der Eröffnungsandacht im letzten Jahr Die milaa gGmbH und die Ev. Paulus-Kirchengemeinde laden Sie herzlich ein zur Eröffnungsandacht der „Aktion Warmes Essen“ (AWE) am

Montag, 29. September, 12 Uhr in der Pauluskirche, Kirchstraße 6, 14163 Berlin.

Im Rahmen der Kältehilfe werden montags, mittwochs und freitags von 12.00 bis 13.30 Uhr im Saal der Paulus-Kirche Zehlendorf warme Mahlzeiten und Getränke ausgegeben. Das Angebot richtet sich an wohnungslose Menschen und/oder Menschen mit geringem Einkommen. Auch hier wird der steigende Prozentsatz an Menschen, die unter Altersarmut leiden, immer deutlicher. Der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zeigt, dass die Gefahr der Altersarmut in Deutschland mittlerweile bei rund 20 Prozent liegt

Auch aus diesem Grund organisiert das Kooperationsprojekt der milaa gGmbH mit der Paulusgemeinde Zehlendorf die Aktion bereits seit 2021 ganzjährig. „Wir verzeichnen seit einigen Jahren einen wachsenden Bedarf. Angesichts zunehmender Altersarmut, Inflation und Energiekrise rechnen wir mit weiter steigenden Besucherzahlen in diesem Winter“, so Projektleiterin Schwester Heike Erpel. An jedem Termin nutzen inzwischen durchschnittlich 72 Bedürftige das Angebot der AWE, wobei die Zahlen im Sommer etwas höher sind als im Winter und es im Vergleich zum letzten Jahr einen Anstieg der Besucherzahlen von rund 10% gab.

Das Projekt existiert bereits seit 32 Jahren und bildet eine feste Größe in der Zehlendorfer Nachbarschaft. Die AWE gibt Menschen neben einer warmen Mahlzeit und einem Getränk, auch einen offenen Raum. Der ist zugleich Treffpunkt und Anlaufstelle für Austausch über Probleme, Sorgen und Nöte und hilft so manchen der Teilnehmenden, das Gefühl von Einsamkeit zu überwinden. „Jeder noch so kleine Impuls hat das Potenzial, etwas in Bewegung zu setzen. Bei der AWE erlebe ich, wie viel Kraft in kleinen Gesten liegt: ein liebes Wort, ein gefüllter Teller, ein offenes Gespräch“, erzählt Schwester Heike über ihre Arbeit. Dazu trägt auch das Angebot der Seelsorge durch Pfarrerin Dr. Donata Dörfel bei. Zur Überwindung der Einsamkeit versucht Schwester Heike außerdem zusätzliche und besondere Angebote übers Jahr verteilt zu organisieren. Am 19. Oktober wird die Barber Angels Brotherhood beispielsweise bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr für Aufregung, Wertschätzung und schicke Frisuren sorgen.

Ihre Spende hilft!

Die AWE lebt sowohl vom ehrenamtlichen Engagement der Zehlendorfer Bürger*innen als auch zu einem großen Teil von Spenden. „Wir sind dankbar für jeden Cent, der in das Projekt fließt, denn das Essen wird ausschließlich über Spenden finanziert und die steigenden Kosten für Lebensmittel betreffen auch uns“, so Herr Dr. Bertram Morbach, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats.

Wenn Sie die „Aktion Warmes Essen“ unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende:

Spendenkonto der Gemeinde

Empfänger: Kirchenkreisverband Berlin-Südwest

IBAN: DE59 5206 0410 3403 9663 99
BIC: GENODEF1EK1

Verwendungszweck: „Paulus Zehlendorf/Aktion Warmes Essen" (bitte unbedingt angeben)

Die milaa gGmbH

Die milaa gGmbH ist eine 100%ige Tochter des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. und u. a. Kooperationspartnerin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie anerkannter Träger der Jugendhilfe. Die Leistungen umfassen derzeit den Betrieb von zwei Kindertagesstätten, die Betreuung und Unterbringung in ambulanten sowie stationären Wohnformen nach SGB VIII, die Wohnungs- und Obdachlosenarbeit sowie die Betreuung von Geflüchteten an verschiedenen Standorten in Berlin. Die milaa gGmbH beschäftigt derzeit insgesamt rund 190 Mitarbeiter*innen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Ein herzliches Dankeschön :)

Der Investmentdoktor, Schwester Heike und Dr. Morbach Herzlichen Dank 🙏💙 an Dieter Weber (Der Investmentdoktor e.K.), der auch in diesem Jahr wieder für die "Aktion Warmes Essen" gesammelt und uns einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht hat.

Diese großzügige Spende wird es uns ermöglichen weiterhin warme Mahlzeiten - insgesamt etwa 80 - anzubieten und einen großen Unterschied im Leben derjenigen zu machen, die unsere Hilfe benötigen. 🌟

Falls auch Sie für die "Aktion Warmes Essen" spenden mögen, können Sie dies gerne über unsere Projektseite bei der Spendenplattform Betterplace.org tun.

Einladung in die GU WBS

Interkulturelles Nachbarschaftsfest in der Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße

Einladungskarte zum beschriebenen Fest

 

Im Rahmen der 50. Interkulturellen Woche am Tag der Flucht öffnet die Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße ihre Türen und lädt euch herzlich zum Interkulturellen Nachbarschaftsfest ein.

Wann: Freitag, 26. September 2025, 14:00 – 18:00 Uhr
Wo: Wartenberger Straße 120, 13053 Berlin

Freut euch auf ein vielseitiges Bühnenprogramm, ein kulinarisches Buffet aus aller Welt sowie die Premiere der Kunstausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“.

Die Ausstellung entstand unter der Leitung von Julia Graueberger gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinschaftsunterkunft, gefördert wird das Projekt durch die Kulturförderung Lichtenberg – Hohenschönhausen 2025.

Die Werke geben Einblicke in das Leben in einer Unterkunft: Sie erzählen von Dankbarkeit und Hoffnung, von Enge und fehlender Privatsphäre, aber auch von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung.

„Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ lädt dazu ein, hinter die Türen einer Unterkunft zu schauen – offen, respektvoll und jenseits von Klischees.

3. Berliner Walk for Home

Wandert mit!

Poster des Walk for Home

 

 

 

 

 

Die milaa wird auch in diesem Jahr wieder an der Spendenwanderung Walk for Home teilnehmen.

Wir würden uns sehr über reges Mitwandern freuen. Am Sonntag, 12. Oktober 2025, ab 11 Uhr, um den Schlachtensee und die Krumme Lanke. 

Tut mit eurem Sonntagsspaziergang ganz einfach etwas Gutes, für euch und Projekte der Wohnungslosenhilfe in Berlin.

Zur Anmeldung geht's hier. 

Gemeinsam für Vielfalt und Respekt!

Zwei Bilder vom Fest "Schöner Leben ohne Nazis", die den milaa Stand und ein paar unserer Mitarbeitenden zeigenAm 06.09. war die milaa gGmbH mit einem eigenen Stand beim Fest „Schöner Leben ohne Nazis" in Berlin Marzahn-Hellersdorf dabei.

Wir wurden von unserer Gemeinschaftsunterkunft Albert-Kuntz-Straße, in der rund 470 Bewohner*innen aus über 20 Ländern friedlich miteinander leben, vertreten.

Neun unserer Mitarbeitenden haben den Tag mit Leben gefüllt — mit Spielen, Bastelspaß, Gesprächen und ganz viel Herz. Wir haben gezeigt, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft ist – und wie schön es ist, wenn wir miteinander leben und feiern.

Danke an alle, die diesen Tag mit uns geteilt haben!

Besuch in der GU Groscurthstraße

Staatssekretär Max Landero mit Mitarbeitenden der GU Groscurthstraße und des Vereins Mingru JipenAnfang dieser Woche hat der Staatssekretär für Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt, Max Landero, unsere Gemeinschaftsunterkunft Groscurthstraße besucht und erhielt aus erster Hand Auskunft über die Situation der Roma-Familien vom Verein Mingru Jipen und unserem Team vor Ort. Der Verein bietet wöchentliche aufsuchende Beratung von Zugewanderten der Gruppe der Roma in Unterkünften des LAF. Wir bedanken uns bei den Projektmitarbeiter*innen und Herrn Staatssekretär für den Besuch und den wertvollen Austausch.

milaa Sommerfest

Ursprünglich sollte unser diesjähriges Sommerfest im Volkspark Jungfernheide stattfinden. Aufgrund eines Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner mussten wir jedoch kurzfristig umplanen. Dank einer schnellen und unkomplizierten Lösung konnten wir das Fest auf dem Gelände des Evangelischen Diakonievereins in Zehlendorf veranstalten.

Dort erwartete die Gäste ein stimmungsvolles Grillfest mit einer Vielzahl kulinarischer Köstlichkeiten, liebevoll gestalteten Details und kleinen Überraschungen. Trotz einzelner Regenschauer während des Aufbaus blieb es während der Veranstaltung trocken, und die Atmosphäre war durchweg positiv und lebendig. Das Sommerfest war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll das Miteinander und gemeinsame Erlebnisse sind – auch unter veränderten Bedingungen.

Einladung zum Benefizkonzert des Schadow Gymnasiums

Auch in diesem Jahr engagieren sich die Schülerschaft des Schadow Gymnasiums mit einem Benefizkonzert zugunsten der ,,Aktion Warmes Essen”.  Das Konzert findet am Freitag, den 11. Juli um 18 Uhr in der Pauluskirche Berlin-Zehlendorf statt. Das abwechslungsreiche Programm reicht von klassischen Komponisten wie Melchior Frank und Antonio Vivaldi („Gloria“) über zeitgenössische Werke von John Rutter bis hin zu modernen Klängen von A-ha.

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über eine Spende für die ,,Aktion Warmes Essen”, die obdachlosen und bedürftigen Menschen in Berlin warme Mahlzeiten und ein Stück Gemeinschaft bietet.

Sommerfest bei der ,,Aktion Warmes Essen”

Am 30. Juni 2025 feierte die milaa gemeinsam mit der Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf das diesjährige Sommerfest der ,,Aktion Warmes Essen“. Bei strahlendem Sonnenschein kamen viele Gäste zusammen, um einen unbeschwerten Nachmittag zu genießen. Es gab Leckeres vom Grill, kühle Getränke, frisches Obst, Eiscreme, eine Tombola sowie festliche Musik vom Leierkasten – für jede und jeden war etwas dabei.

Ein besonderer Dank gilt unseren ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrem Einsatz das ganze Jahr über einen wichtigen Beitrag zur ,,Aktion Warmes Essen” leisten. Ebenso danken wir unseren Partner*innen und Unterstützer*innen, insbesondere der Columbus Loge, Mittelhof Berlin sowie Pfarrerin Dr. Donata Dörfel, die das Fest mit einer stimmungsvollen Andacht eröffnete.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Frank Zander Stiftung, die in diesem Jahr die kulinarische Versorgung ermöglicht hat, und an die Gäste unseres Kreativcafés, die mit viel Liebe die festliche Dekoration gestaltet haben.

Hitzehilfe nicht vergessen

Bei aller Freude möchten wir auch auf ein ernstes Thema hinweisen: Große Hitze stellt für obdachlose Menschen ein erhebliches Risiko dar. Wer auf der Straße lebt, ist der Sonne oft schutzlos ausgesetzt und hat kaum Zugang zu Wasser oder Abkühlung. Wir rufen deshalb dazu auf, die Berliner Hitzehilfe zu unterstützen und aufmerksam auf gefährdete Menschen in der Umgebung zu achten.

10 Jahre milaa

Festakt zum 10-jährigen Bestehen der milaa am 24.06.2025

Wir sind immer noch ganz gerührt und voller Freude und Dankbarkeit von unserem Festakt zum 10-jährigen Bestehen der milaa vor gut einer Woche - was für ein hervorragendes Fest es war!

Es gab so viele besondere und bewegende Momente, die uns noch sehr lange neue Motivation und Kraft schenken werden. Dazu gehört beispielsweise die Verleihung der "milaa", einer Auszeichnung, die extra für diesen Tag erschaffen wurde, an drei herausragende Persönlichkeiten:

Bischof i. R. Dr. Markus Dröge, der als Geburtshelfer der milaa gilt und in seiner Andacht den Geist betonte, der uns von Anfang an getragen hat: „Miteinander leben – aber anders, um durch Vielfalt unsere Gesellschaft zu stärken"; Gisela Netzeband, die erste Geschäftsführerin der milaa; und Karsta Dietrich, langjährige stellvertretende Geschäftsführerin der milaa und heute Geschäftsführerin der Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH.

Ein weiterer emotionaler und schöner Programmpunkt war die Lesung von Dankesbotschaften an die milaa und Fürbitten von einem unserer Klienten und einigen Mitarbeitenden.

Besonders stolz sind wir nicht nur auf die Arbeit der milaa in ihren ersten zehn Jahren, sondern auch auf unsere Spende von zehn Stadtbäumen, wodurch wir einen nachhaltigen Beitrag zur Begrünung unserer Stadt und für Nachhaltigkeit leisten wollen. Die Bäume werden in diesem Herbst gepflanzt und sind über ganz Berlin, von Spandau bis Zehlendorf, verteilt - immer da, wo ein bisschen grün gefehlt hat 💚

Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, Wegbegleiter*innen und Unterstützer*innen, an unsere Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, an Bischof i.R. Dr. Markus Dröge für eine inspirierende Andacht, an Sascha Kempin für die fabelhafte musikalische Untermalung, an Jürgen Sendel der den Tag in Bildern festgehalten hat, an unserem Catering-Partner Grünstern und dem Personal der Hörsaalruine des Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité für diesen außergewöhnlichen Veranstaltungsort.

Wir waren, sind und bleiben #TeamMut

  • Herr Dreher begrüßt die Gäste

Die Jubiläumsausgabe unseres Jahresberichtes ist da!!

Wir freuen uns sehr, endlich die Jubiläumsausgabe unseres Jahresberichtes präsentieren zu können, die ab heute hier zum download zur Verfügung steht.

Zum 10-jährigen Bestehen der milaa bietet der Jahresbericht wie gewohnt einen Blick hinter die Kulissen: nähere Informationen zu unseren Standorten und Projekten, Interviews mit Mitarbeitenden, Kooperationspartner*innen und Ehrenamtlichen – alles im Hinblick auf den Beitrag der milaa zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Besondere an diesem Jahresbericht sind der Rückblick auf die ersten zehn Jahre und die zahlreichen Geburtstags- und Zukunftswünsche, die uns erreichten.

Wir richten ein großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden, die an der Erstellung beteiligt waren und an Wyn Tiedmers für die großartige Aufbereitung und das einzigartige Design des Jahresberichtes. 🌷✨🌞

Nachbarschaftsfest im Osteweg

Ende Mai wurde in der Gemeinschaftsunterkunft im Osteweg gefeiert – denn das Team ist nun seit einem Jahr vor Ort aktiv. Anlässlich des Tags der Nachbarschaft wollten wir diesen besonderen Moment nutzen, um uns bei allen zu bedanken, die unsere Arbeit im Osteweg täglich unterstützen und mit Leben füllen: den Bewohner*innen der Unterkunft, den ehrenamtlich Engagierten sowie unserem geschätzten Kooperationspartner Mosaik e.V. aus dem Bezirk.

Wie so oft zeigte sich auch an diesem Tag der besondere Zusammenhalt im Osteweg: Viele helfende Hände sorgten dafür, dass wir gemeinsam einen stimmungsvollen Abend verbringen konnten. Musikalisch begleitet wurde das Fest durch Oud- und Percussionklänge von Iman Ben Slimane und Mahmoud Fayoumi sowie durch den Gesang unseres Bewohners Ramiz Taheri – ein echtes Highlight! Abgerundet wurde der Abend durch ein vielfältiges, von allen Beteiligten mitgestaltetes Buffet.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die dabei waren – für die Unterstützung, das Engagement und die gute Stimmung. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre im Osteweg!

Die open.med Ambulanz 2024 in Zahlen

Die open.med Ambulanz Berlin-Zehlendorf, ein Kooperationsprojekt der milaa gGmbH und Medizin Hilft e.V., ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Menschen ohne Krankenversicherung oder mit eingeschränktem Zugang zum regulären Gesundheitssystem. Sie bietet medizinische, psychosoziale und sozialrechtliche Unterstützung – kostenfrei, mehrsprachig und unbürokratisch.

Das Angebot der Ambulanz lässt sich in 4 Bereiche aufteilen:

  1. Medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung
  2. Sozialberatung für Menschen ohne Krankenversicherung
  3. Informationsveranstaltungen für geflüchteten Menschen zu gesundheitlichen Themen
  4. Psychosoziale Beratung für Menschen ohne Krankenversicherung

Versorgungsdaten der open.med Ambulanz Berlin-Zehlendorf (2024)

  • 1.081 Erstkontakte
  • 2.653 Behandlungsfälle
  • 712 Schutzimpfungen, vor allem bei Kleinkindern unter 12 Monaten ohne Versicherungsschutz
  • 445 Vermittlungen an Fachärzt*innen, Krankenhäuser und weitere Einrichtungen
  • Zu den 10 am häufigsten behandelten Erkrankungen in der Ambulanz gehören: Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Epilepsie, posttraumatische Belastungsstörung sowie weitere Angststörungen
  • 3.836 Minuten Sprachmittlung, v. a. auf Vietnamesisch (48 %), Arabisch (14 %), Dari/Farsi (11 %), Russisch/Serbisch (10 %) und Türkisch (10 %): der Zugang zu psychologischer, psychiatrischer und psychosozialer Versorgung ist durch einen Mangel an Fachpersonal in Berlin stark erschwert. Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung haben hohe Hürden, psychosoziale Hilfen in Anspruch zu nehmen. Qualifizierte Sprachmittlung ist daher essenziell.

Team der open.med Ambulanz

  • 3 hauptamtliche Mitarbeitende
  • 2 Mini-Jobber
  • 87 Ehrenamtliche, darunter 49 Ärzt*innen aus 20 Fachrichtungen

Dies sind nur einige Zahlen, Daten und Fakten aus dem Berichtszeitraum 2024 der open.med Ambulanz. Wer mehr erfahren will und auch weitere Zusammenhänge verstehen möchte, der sollte diesem Link folgen. Der „2. Gesundheitsbericht zur medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung obdachloser und/oder nicht krankenversicherter Menschen in Berlin“ ist die einzige projektübergreifende Datenquelle zur gesundheitlichen Situation der Zielgruppe und basiert auf Daten der elf Mitgliedseinrichtungen vom „Runden Tisch“. Die open.med Ambulanz ist seit 2017 Mitglied des Runden Tisches.  Der Bericht bietet eine umfassende Analyse der aktuellen Lage, die auch der Frage nachgeht, wie es sein kann, dass Menschen in Deutschland der Zugang zur Gesundheitsversorgung verwehrt bleibt. Dabei wird deutlich, dass aktuell nur durch ehrenamtliches Engagement außerhalb der Regelversorgung die medizinisch notwendige Versorgung von obdachlosen Menschen oder Menschen ohne ausreichenden Krankenversicherungsschutz überhaupt aufrechterhalten werden kann.

Osterferien in der GU Osteweg

In den Osterferien wurde in der Gemeinschaftsunterkunft Osteweg gebastelt, gespielt, gelernt und entdeckt. Gemeinsam mit kiezconnect e.V. gestalteten die Kinder Osterdekoration und Keramikschmuck. Beim Ausflug zum Sonnenhaus standen Naturerfahrung, Tierkontakt und handwerkliches Tun im Mittelpunkt.

Jugendliche durften sich kreativ im Druck erproben – dank der Kooperation mit dem Brücke-Museum, wo ihre Werke auch ausgestellt wurden und sie sich als Guides erproben konnten. Die Kooperation soll fortgeführt werden und den Jugendlichen erste bezahlte Schülertätigkeiten ermöglichen. Zudem gab es Fußball- und Schwimmtraining bei zephir’s Sportsattack und Tusli 1887 e.V. sowie kulturelle Highlights wie die kostenlose Teilnahme an der Ballettvorführung Schwanensee mit Meine Ballettwelt für Familien in der Urania.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Kooperationspartner*innen und Ehrenamtlichen, die dieses vielfältige Ferienprogramm ermöglicht haben!

Kunstprojekt in der milaa Mülla

In der milaa Mülla wurde kürzlich ein besonderes Kunstprojekt umgesetzt, das nicht nur kreativ, sondern auch ein starkes Symbol für die Werte und Arbeit der Einrichtung darstellt. Gemeinsam mit einer Jugendlichen wurde das Logo der Einrichtung in 3D-Optik gestaltet, das mit Schmetterlingen gefüllt ist, die eine tiefere Bedeutung für Veränderung, Wachstum und Entwicklung tragen.

„Warum mit Schmetterlingen? Weil der Träger ganz klar immer wieder beweist, dass man sich als einzelner Mitarbeiter in seiner Position weiterentwickeln kann. Es besteht die Chance, aufzusteigen und bei Ideen diese immer mit jemandem aus der milaa besprechen zu können. Im Spirituellen sagt man, dass der Schmetterling nicht nur für Schönheit steht, sondern auch für innere Stärke, Veränderung, aber auch Freiheit.“ – Frau Boadu (Standortleitung milaa Mülla)

Das Kunstprojekt begann mit einer alten Tischplatte, die zunächst abgeschliffen und dann mit Spachtelmasse bearbeitet wurde, um eine strukturierte Oberfläche zu schaffen. Anschließend wurde sie mit Acrylfarben eingefärbt, um das Logo lebendig und einzigartig zu machen.
Die Schmetterlinge, die das Logo ausfüllen, wurden in transparenten PVC-Trennwänden platziert, die mit Heißkleber fixiert wurden – eine detailverliebte Arbeit, die die Kreativität und das handwerkliche Können aller Beteiligten widerspiegelt.

Dieses Kunstwerk steht nicht nur für die Teamarbeit innerhalb der milaa Mülla, sondern auch für die kontinuierliche Entwicklung der Jugendlichen, die hier auf ihrem Weg zu mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung begleitet werden. Es zeigt, was möglich ist, wenn kreative Ideen gemeinsam umgesetzt werden und Raum für persönliche Entfaltung gegeben wird.

Herzlich Willkommen GU WHS

Am 1. April hat die milaa die Trägerschaft für eine Gemeinschaftsunterkunft in der Wolfgang-Heinz-Straße übernommen.

Wir heißen alle neuen Mitarbeitenden sowie die Bewohner*innen herzlich bei der milaa willkommen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, die neue Herausforderung und darauf euch alle kennenzulernen!

Neuer Kooperationspartner für die “Aktion Warmes Essen”

Wir freuen uns sehr eine neue und spannende Kooperation für unsere „Aktion Warmes Essen“ vorzustellen.

“Die Wille” ist ein soziales Unternehmen mit dem Fokus, Menschen den Zugang zu Erwerbsarbeit und Bildung und somit ihren Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen. Die langjährige Erfahrung, innovatives Denken und eine gute Vernetzung sind die Basis, um Menschen professionell und empathisch auf ihrem Weg zu begleiten. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, Anreize geschaffen, persönliche Fähigkeiten gefördert und damit Grundlagen für jede*n geschaffen, selbstständig eine individuelle Lösung für ihr/sein Leben zu finden. 

Das Angebot von “Die Wille” erstreckt sich über Beratung und Coaching, Vermittlung und Kompetenzerprobung, soziale Begleitung, Erwachsenenbildung bis hin zu Arbeitsmöglichkeiten in deren Werkstätten.

Dabei spielt die Sozialwerkstatt Wertraum eine große Rolle. Sie steht für sozial und ökologisch orientierte Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für langzeitarbeitslose Menschen. Während Handlungskompetenzen gestärkt und Vermittlungshemmnisse in Bezug auf den Arbeitsmarkt abgebaut werden, entstehen einzigartige Upcycling-Produkte aus Alttextilien, -papier oder –holz, die dem Gemeinwohl dienen sollen. So werden beispielsweise aus alten Werbeprospekten Stiftehalter für Schüler*innen produziert.

In der Zusammenarbeit mit unserer „Aktion Warmes Essen“ werden aus den unzähligen Kleidungsstücken unserer Kleiderkammer Unterhosen für unsere Gäste hergestellt.

Was für eine tolle und nachhaltige Idee, von der besonders unserer Gäste profitieren werden. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und hoffentlich viele bunte Unterhosen und strahlende Gesichter!

Ein herzliches Dankeschön an den #wärmewinter

Ein herzliches Dankeschön an den #wärmewinter

Die kalten Wintertage liegen inzwischen hinter uns und wir freuen uns auf sonnigeres Wetter, doch auch im Frühling und Sommer herrscht bei unserer „Aktion Warmes Essen“ ein reges Treiben. Unsere Gäste kommen nicht nur im Winter, um sich in der Kirche mit Heißgetränken und warmen Mahlzeiten aufzuwärmen und soziale Kontakte zu pflegen, sondern auch, wenn die Sonne scheint. In den Sommermonaten dient die Kirche der Evangelischen Paulus-Kirchgemeinde Berlin-Zehlendorf als Rückzugsort und zum Knüpfen und aufrechterhalten sozialer Kontakte. Die „Aktion Warmes Essen“ (AWE) ist somit über das ganze Jahr eine wichtige Anlaufstelle für obdach- und wohnungslose Menschen sowie bedürftige, ältere Menschen.

Wir möchten daher der Aktion #wärmewinter, ein Projekt der Diakonie und Evangelischen Kirche Deutschland, auch in diesem Jahr wieder für ihren großzügigen Zuschuss zu unserem Projekt „AWE plus 60“ danken, welcher es uns ermöglicht, die „Aktion Warmes Essen“ zu verlängerten Öffnungszeiten anzubieten. Bereits im letzten Jahr durften wir mit „AWE plus 60“ vom #wärmewinter profitieren und konnten uns so mehr Zeit für unsere Gäste und deren Bedarfe nehmen. Zusätzlich konnten wir 2024 durch die Gelder des #wärmewinters Montag nachmittags ein Kreativcafé anbieten und somit einen Ort des Austausches und der Begegnung schaffen. Bei Kaffee und Kuchen wurden durch „Upcycling“  (nützliche) Dinge für den weiteren Gebrauch hergestellt und eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen, um über Sorgen und Nöte zu sprechen, Vereinsamungstendenzen zu bekämpfen und das Selbstbewusstsein zu stärken. Die Umsetzung eigener Ideen und das Erfahren von verschiedene Materialien und Techniken fördert zudem die Kreativität, die Feinmotorik und das Konzentrationsvermögen. Dabei soll das Resultat nicht nur schön, sondern auch für den alltäglichen Gebrauch nützlich sein. Upcycling-Projekte wie dieses, konzentrieren sich außerdem auf Aspekte des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit und fördern so ein stärkeres Bewusstsein für unsere Umwelt.

Dankeschön Rothe Gartenbau

Seit über 20 Jahren engagiert sich das Unternehmen Rothe Gartenbau für die Aktion Warmes Essen – und auch letztes Jahr war die Spendenaktion ein voller Erfolg! Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team von Rothe Gartenbau, das jedes Jahr mit so viel Herzblut Spenden sammelt zum Spenden animiert und sich für dieses wichtige Projekt einsetzt. Bei der traditionellen Vor-Adventsausstellung in Zehlendorf wurden Weihnachtssterne & liebevoll handgefertigte Adventskränze verkauft. Dazu gab es kostenlosen Glühwein & Kaffee, verbunden mit der herzlichen Bitte um eine Spende für die Aktion Warmes Essen. Dank der Großzügigkeit der Kundschaft konnten wertvolle Spenden gesammelt werden, um warme Mahlzeiten für Bedürftige zu ermöglichen. Wir sind dankbar für dieses langjährige Engagement.