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33 Jahre Wärme, Begegnung und Zusammenhalt

Der gefüllte Saal des Gemeindehauses

Am 02. Oktober feierten wir im Gemeindehaus der Paulus-Kirchgemeinde ein ausgelassenes Fest zum 33-jährigen Bestehen der „Aktion Warmes Essen“ (AWE).

Wir wollten das Fest nutzen, um die letzten 33 Jahre Revue passieren zu lassen, unsere Erfolge zu feiern und uns bei unseren Wegbegleiter*innen zu bedanken. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Teilnehmenden aus den verschiedensten Lebensbereichen und das durchaus positive Feedback gefreut, vor allem unser vielfältiges Programm fand bei allen Gästen Anklang. Eine erkenntnisreiche Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter*innen des Bezirks machte den Anfang und fand vor allem in der Presse großes Interesse. Auf dem Podium zum Thema „Armut – Wohnen – Obdach“ diskutierten Maren Schellenberg, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Ruppert Stüwe (MdB) und Thomas de Vachroi, Armutsbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) über die Lebensrealitäten von Menschen, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind, und setzten sich mit der Frage, welche Unterstützung es braucht, auseinander. Moderiert wurde die Diskussion von Boris Buchholz vom Tagesspiegel  Während der Diskussion gab es einige kritische Einwände aus dem Publikum und es wurde einmal mehr deutlich (wenn auch nicht überraschend), dass sich das Klientel der AWE durch die Regierung nicht genug unterstützt fühlt. Den Abschluss machte ein berührendes Konzert des One Voices Gospel Chors. Während des gesamten Festes standen den Gästen Marktstände mit Leckereien, eine Fotobox und unsere Ausstellung „33 Gesichter der ‚Aktion Warmes Essen‘“, die von der Foto-AG des Schadow Gymnasiums aufgenommen wurde, zur Verfügung und sorgten für reichlich Unterhaltung. Außerdem waren das Caritas Zahnmobil, der Mittelhof e.V., Die Wille und der DRK Obdachbus vor Ort.

Wir bedanken uns von Herzen bei allen Spender*innen, Kooperationspartnern, Teilnehmenden und vor allem Schwester Heike, für ihr unermüdliches Engagement.One Voices Gospel Chor

Abschied nehmen und Danke sagen: Zwei Gemeinschaftsunterkünfte, viele gemeinsame Geschichten

Team der GU Groscurthstraße
Team der GU Groscurthstraße

Ende September haben wir unsere Gemeinschaftsunterkünfte in der Wartenberger Straße und in der Groscurthstraße an neue Träger übergeben. Damit endet für die milaa und vor allem die Mitarbeitenden vor Ort ein wichtiges Kapitel. Wir blicken mit großer Wertschätzung auf die gemeinsame Zeit zurück und sagen Danke für das Engagement, die Ausdauer und die Menschlichkeit, mit der unsere Kolleg*innen die Bewohner*innen begleitet haben.

Die Arbeit in einer Gemeinschaftsunterkunft ist anspruchsvoll. Sie bedeutet, Menschen in unterschiedlichen (und oft schwierigen) Lebenssituationen zu begleiten, ihren Alltag mitzugestalten und ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie Schutz und Unterstützung erfahren. Dafür braucht es Fachlichkeit, Geduld und die Bereitschaft, auch unter schwierigen Bedingungen immer wieder Lösungen zu finden.

An beiden Standorten waren die Rahmenbedingungen nicht immer einfach und verlangten den Teams oft viel ab. Die letzten Monate vor der Übergabe waren für alle noch einmal eine besondere Kraftanstrengung. Neben dem ohnehin anspruchsvollen Arbeitsalltag bedeuteten die Vorbereitungen zusätzliche Aufgaben, Abstimmungen und Verantwortung. Umso mehr verdienen die Mitarbeitenden Anerkennung für das, was sie in dieser Zeit geleistet haben. Sie haben sich den Herausforderungen gestellt, sich gegenseitig unterstützt und dafür gesorgt, dass die Betreuung der Bewohner*innen auch in dieser Übergangsphase verlässlich weitergeführt werden konnte.

Auch über die einzelnen Standorte hinaus wurde Zusammenhalt sichtbar: Die Hausmeister anderer milaa-Einrichtungen unterstützten tatkräftig bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Übergabe. Vielen herzlichen Dank für diesen tollen Einsatz.

Die Übergabe einer Einrichtung bedeutet mehr als einen organisatorischen Wechsel. Sie markiert das Ende einer gemeinsamen Arbeitsphase, in der Menschen Verantwortung übernommen, Beziehungen gestaltet und den Alltag vieler Bewohner*innen begleitet, ja vielleicht sogar Freundschaften geschlossen haben, von denen sie nun Abschied nehmen mussten.

Mit dem Ende der Laufzeit der beiden Unterkünfte mussten wir leider auch die Teams gehen lassen. Das ist nicht einfach und hinterlässt Spuren. Wir werden die Kolleg*innen wohl noch lange bei unseren Klausurtagungen, Sommerfesten und Weihnachtsfeiern vermissen.

Die Kolleg*innen der Wartenberger Straße und der Groscurthstraße haben unsere Arbeit mitgeprägt und sind Teil der milaa-Geschichte. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Wir wünschen allen Mitarbeitenden für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute. Und wir hoffen, dass sich unsere Wege wieder kreuzen. Wer künftig eine passende Stelle bei der milaa entdeckt, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu bewerben.

Team der GU Wartenberger Straße
Team der GU Wartenberger Straße (Bild bearbeitet)

 

Pressekonferenz zur Eröffnung der Kältehilfesaison

Franziska Preuß (Sekretariat), Kim Truong-Özdemir (Standortleitung Panorama an der See), Ann Jeanette Rupp (Fachbereichsleitung Existenzsicherung) und Jan Dreher (Geschäftsführer) von der milaa gGmbH
Franziska Preuß (Sekretariat), Kim Truong-Özdemir (Standortleitung Panorama an der See), Ann Jeanette Rupp (Fachbereichsleitung Existenzsicherung) und Jan Dreher (Geschäftsführer) von der milaa gGmbH

Am 30. September wurde die Kältehilfesaison in Berlin mit einer Pressekonferenz im Panorama an der See der milaa gGmbH von Vertreter*innen der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin, sowie der geschäftsführenden Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, und Vertreter*innen der milaa gGmbH sowie unseres Kooperationspartners im Panorama an der See, vista gGmbH, eröffnet.

In den besonders kalten Wintermonaten von November bis März werden wieder ca. 1.000 Schlafplätze zur Verfügung stehen. Die Kältehilfe ist jedoch nur ein Puzzleteil in der Wohnungsnotfallhilfe. Das größere Problem ist die Wohnungslosigkeit an sich, die oft mit weiteren Herausforderungen, bspw.  psychischen Belastungen oder einer Suchterkrankung, einhergeht, was häufig zu zusätzlichen Schwierigkeiten beim Finden einer Unterbringung führt. Genau hier setzen wir im Panorama an der See an, wo wir zusammen mit dem Bezirksamt Mitte und der vista gGmbH Drogenhilfe und Wohnungslosenhilfe unter einem Dach vereinen.

Ann Jeanette Rupp, Fachbereichsleitung Wohnungslosenhilfe bei der milaa:

"Meines Erachtens nach, ist es sehr wichtig, dass diese beiden Bereiche [Wohnungslosen- und Drogenhilfe] eng verzahnt werden, um den Kund*innen und auch Bewohner*innen der Heime eine Möglichkeit zu geben, sehr niedrigschwellig Hilfe zu bekommen. Es ist immer einfacher, wenn man die Hilfe im Haus hat und wenn man sogar gefragt wird, ob man Hilfe benötigt, als sich diese Hilfe selber aktiv holen zu müssen. Die Menschen, die insbesondere hier bei uns wohnen, sind oft selber einfach nicht in der Lage um Hilfe zu bitten."

Pressekonferenz

10 Jahre open.med Ambulanz

Sommerfest zum 10-jährigen Bestehen der open.med Ambulanz

Am 2. September feierte die open.med Ambulanz Berlin-Zehlendorf mit einem rauschenden Fest auf dem Gelände des Gesundheitsamtes Steglitz-Zehlendorf ihr 10-jähriges Bestehen. Bevor die zahlreichen Gäste eintrafen, wurden die Vorbereitungen durch den überraschenden Besuch des kleinen Nachbarhundes mila(a) versüßt und wir alle kurz abgelenkt.

Während der Feierlichkeiten wurden von Dorothea Herlemann, der Standortleitung, Dr. med. Pia Skarabis-Querfeld, der Gründerin von Medizin Hilft e.V., unserem Kooperationspartner bei der open.med Ambulanz, sowie Carolina Böhm, Stadträtin für Jugend, Gesundheit und Integration in Steglitz-Zehlendorf, die letzten 10 Jahre reflektiert und hoffnungsvoll in die Zukunft geblickt. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Bardomaniacs und auch für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt.

In Ihrer Rede schaute Dr. med. Skarabis-Querfeld dankbar auf die jahrelange, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst, insbesondere dem Gesundheitsamt in Steglitz-Zehlendorf zurück. Diese Unterstützung ist tatsächlich sogar älter als die open.med Ambulanz, denn sie begann 2014 als eine Gruppe Ehrenamtlicher medizinisch dort aushalf, wo Hilfe dringend benötigt wurde, beispielsweise bei der Behandlung unversicherter Geflüchteter in Turnhallen. Aus Vertreter*innen dieser Gruppe entstand 2016 der Verein Medizin Hilft e.V., der noch im selben Jahr die open.med Ambulanz eröffnete.

Seit 2016 hat die Ambulanz in rund 17.000 Patient*innenkontakten Menschen ohne ausreichenden Zugang zur regulären Gesundheitsversorgung medizinisch und psychosozial unterstützt. Allein im vergangenen Jahr waren es rund 2.800 medizinische Patient*innenkontakte und in den vergangenen zwei Jahren wurden in der kindermedizinischen Sprechstunde mehr als 1.000 Babys und Kleinkinder versorgt. Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die krank sind und medizinische Hilfe benötigen.

Vielen herzlichen Dank an alle, die die open.med Ambulanz über die letzten Jahre tatkräftig oder finanziell unterstützt haben, wobei ein ganz besonderer Dank an die zahlreichen Ehrenamtlichen geht, ohne die diese Arbeit nicht möglich wäre.

Pavillon-Bau mit den Rotarier*innen

Baubeginn des PavillonsWährend der Arbeiten

Beim Hands-On-Tag des Rotary Club Berlin-Kurfürstendamm in unserem Panorama Ost wurde ordentlich angepackt. Gemeinsam mit dem kompletten Team und zahlreichen motivierten Bewohnenden entstand ein neuer, überdachter Pavillon für zukünftige Begegnungen: ein Ort, an dem gemeinsam gesessen, gegessen, gefeiert oder einfach Zeit miteinander verbracht werden kann.

Und weil gemeinsames Arbeiten hungrig macht, wurde anschließend natürlich auch zusammen gegessen. Genau diese Mischung aus Anpacken, Begegnung und Miteinander macht solche Tage für uns besonders und steht im Zeichen der milaa und dafür, was uns ausmacht: #miteinanderarbeitenaberanders

Ein herzliches Dankeschön an die Rotarier*innen für eure Zeit, eure tatkräftige Unterstützung und die großzügige Spende. Vielen lieben Dank auch an unsere engagierten Mitarbeitenden: uns ist bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist, an einem Samstag vor Ort zu sein und mitanzupacken. Zu guter Letzt, ein großes Dankeschön an unsere Bewohnenden für eure tüchtige Unterstützung.

Es hat riesen Spaß gemacht und der Pavillon wird uns und euch noch sehr lange an diesen besonderen Tag erinnern.

Es ist vollbracht - der Pavillon ist fertigGruppenfoto der Rotarier*innenNach der Arbeit wird geschmaust

Ein herrlicher Tag in Steglitz-Zehlendorf

Am 11. September fand das Interkulturelle Fest des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf statt, wo wir die milaa und vor allem unsere Gemeinschaftsunterkunft im Osteweg vorstellen durften. An unserem Stand wurde gequatscht, gelacht, gelernt und fleißig geraten. Groß und Klein waren mit Feuereifer dabei, und wir haben uns riesig über jede einzelne Begegnung gefreut! Bei unserem Quiz zu Migration, Flucht und Ehrenamt konnten wir einige Mythen entkräften und somit zur aktuellen Situation in den Geflüchtetenunterkünften informieren.

Am Abend wurde es dann in der Evangelischen Pauluskirche musikalisch: Tracey Duncan und die Jazz4Five haben  für unsere „Aktion Warmes Essen“ aufgespielt. Wir und alle anderen im Publikum waren begeistert: Es wurde getanzt, mitgesungen, geklatscht und ordentlich gespendet. Die Kollekte hat unglaubliche 1.021 € eingebracht! Damit können wir bedürftige Menschen einen ganzen Monat lang mit warmem Essen unterstützen. Die Schirmherrschaft des Abends hatte Malgorzata Sijbrandij, die Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, die sogar selbst mit der Darbietung von zwei herausragenden Liedern überraschte und begeisterte.

So fühlt sich gelebte Gemeinschaft an: miteinander leben (und feiern), aber anders.

Jazzkonzert in der Kirche

Austausch und Grillen am Wasser

milaa-Klausurtagung im September

Am 7. September fand unsere Leitungsklausur im wunderschönen Ambiente der Kreuzberger Kinderstiftung statt. In der Ruheoase mitten in Kreuzberg hatten wir Zeit, die letzten Monate Revue passieren zu lassen, für die nächsten Monate zu planen und uns auszutauschen. Ein herzliches Dankeschön an Ina Zimmermann, Sebastian Peters und Volker Stock vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, unserem Dachverband, mit denen wir über aktuelle politische Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene, die kommende Berlinwahl sowie mögliche Auswirkungen auf unsere verschiedenen Hilfefelder sprechen konnten. Bei einem gemeinsamen Grillen haben wir den Tag entspannt ausklingen lassen und das Miteinander genossen.

 

Gruppenfoto von der Klausurtagung

 

Interkulturelles Fest in Steglitz-Zehlendorf

🌍 Miteinander in Vielfalt – lasst uns gemeinsam feiern und ein Zeichen setzen! 🎉

Diesen Freitag wird’s bunt auf dem Hermann-Ehlers-Platz! Beim 11. Interkulturellen Fest Steglitz-Zehlendorf kommen Menschen, Organisationen und Kulturen zusammen und setzen gemeinsam ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Diskriminierung. ❤️

Von Musik und Tanz über kulinarische Köstlichkeiten bis hin zu spannenden Mitmachaktionen gibt es jede Menge zu entdecken. Auch die milaa ist mit einem Stand dabei. Kommt vorbei, lernt uns kennen und kommt mit uns ins Gespräch! 👋

📅 Freitag, 11. September 2026
⏰ 15–19 Uhr
📍 Hermann-Ehlers-Platz, S+U Rathaus Steglitz

Wir freuen uns auf euch!

Flyer für das Interkulturelle Fest
 

Benefizkonzert Jazz4Five feat. Tracey Duncan

Einladung zum Benefizkonzert Jazz4Five feat. Tracey Duncan für unsere "Aktion Warmes Essen" 

📆 11. September 2026
⏰ 19:00 Uhr
📍 Ev. Pauluskirche Zehlendorf, Kirchstraße 6, 14163 Berlin

Mit bezaubernder Musik ins Wochenende starten und dabei auch noch Gutes tun?! Wie soll das gehen?

Ganz einfach: Kommt am Freitag, 11.09.2026, zum Jazz-Benefizkonzert in die Pauluskirche in Zehlendorf! Alle Einnahmen kommen unserer "Aktion Warmes Essen" zugute!

Wir freuen uns auf Euch!

Sommerferienspaß in unseren Gemeinschaftsunterkünften

Wie in jedem Sommer wurde den Kindern und Jugendlichen in unseren Gemeinschaftsunterkünften auch in diesem Jahr wieder einiges geboten:

Kinder auf einem Karussell

Dank der Förderung durch das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. konnten die Kinder der GU WHS ein tolles und erlebnisreiches Ferienprogramm genießen. Das Projekt „Ferienspaß für alle“ hat es den Kindern ermöglicht an vielen Ausflügen teilzunehmen, schöne Erlebnisse miteinander zu teilen und als Gruppe noch enger zusammen zu wachsen. Für das Team war diese Zeit intensiv, aber auch sehr bereichernd, da sich alle noch besser kennenlernen und weiteres Vertrauen zueinander aufbauen konnten. Es gab unter anderem Ausflüge zum Hollandpark, auf den Fernsehturm, ins Schwimmbad, zu Tommys Tobewelt, einer Bowlingbahn und ins Kino. Aber auch innerhalb der Unterkunft verbrachten die Kinder und Jugendlichen viel Zeit zusammen, beispielsweise beim gemeinsamen Frühstücken, Basteln, Eis essen oder anderen Aktivitäten. 

 

 

 

 

Umgestaltung des Kinderraums In der GU OSW wurde der Kinderraum gemeinsam neugestaltet und dabei die Ideen und Wünsche der Kinder umgesetzt. Außerdem gab es bei einem Zoobesuch viel zu entdecken und zahlreiche Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und im JUMP House konnte man sich so richtig austoben und einen actionreichen Tag erleben. Die Kinder waren aber auch beim Tretbootfahren unterwegs und haben in der Unterkunft ihre eigene Dubai-Schokolade hergestellt und verkostet.

Die milaa als Arbeitgeberin

Fokusfrage: Ich würde die milaa als Arbeitgeberin weiterempfehlen

Was für ein tolles Feedback – Danke an Team milaa! 💙

Ende letzten Jahres haben wir unsere erste Mitarbeitendenbefragung durchgeführt. Wir waren gespannt auf die Ergebnisse – und ehrlich gesagt auch ein bisschen aufgeregt. 😊

Umso mehr freuen wir uns, dass sich 60 % unserer damals 190 Mitarbeitenden beteiligt haben. Die Befragung drehte sich um Themen wie Führung, Kommunikation, Beteiligung, Fehlerkultur, Betriebsklima, Sicherheit & Gesundheit sowie die Identifikation mit der milaa.

Das Ergebnis macht uns unglaublich stolz: 94 % unserer Mitarbeitenden würden die milaa als Arbeitgeberin weiterempfehlen. 💙

Dieses Vertrauen und diese Wertschätzung bedeuten uns sehr viel. Sie zeigen uns, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind. Natürlich gibt es auch Bereiche, in denen wir uns weiterentwickeln können und genau daran arbeiten wir jeden Tag mit Offenheit, Engagement und als Team. Dafür braucht es die Beteiligung und Ideen aller sowie eine gesunde Fehlerkultur - Fehler gehören dazu, wichtig ist, dass wir aus Ihnen lernen!

Verschiedene Fragen zur Beteiligung der Mitarbeitenden sowie die Antworten Verschiedene Fragen zum Betriebsklima

Du möchtest Teil einer Organisation werden, in der Miteinander nicht nur ein Wort ist und die tagtäglich einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leistet? Dann freuen wir uns darauf, dich kennenzulernen! Schau direkt bei unseren Stellenausschreibungen  vorbei.

Frage: Wir leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft

Postkarten im Bundeskanzleramt abgegeben

Bunt gestaltete Postkarten gegen die geplanten Kürzungen

„Wer jetzt kürzt, zahlt später drauf.“ Unter diesem Motto hat die Diakonie Deutschland bundesweit zu einer Postkartenaktion aufgerufen, um sich gegen drohende

Kürzungen in der Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe stark zu machen.

Auch die milaa hat sich an der Aktion beteiligt und Anfang Juli fast 150 Karten, die von unseren Mitarbeitenden, Klient*innen, Bewohner*innen und Kindern liebevoll bemalt, beschrieben und beklebt wurden, persönlich im Bundeskanzleramt abgegeben. Jedes dieser kleinen Kunstwerke richtet sich direkt und hoffnungsvoll an den Bundeskanzler und macht deutlich, dass Teilhabe und Eingliederungshilfen nicht in Fragen gestellt oder gekürzt werden dürfen.

Herzlichen Dank an alle, die an der Postkarten-Aktion teilgenommen und ein Zeichen gesetzt haben.

Mitarbeiterin der milaa steht mit den Postkarten vor dem Bundeskanzleramt

Zusammenrücken für ein grünes Zuhause 

Kinder pflanzen und gießen in der Gemeinschaftsunterkunft

Bei unserem Projekt „Unser Wohnheim wird grün“ haben die Kinder und Jugendlichen der Gemeinschaftsunterkunft Albert-Kuntz-Straße die Schaufeln selbst in die Hand genommen. Mit riesiger Begeisterung wurden Beete umgegraben, Erde gelockert, Blumen gepflanzt und fleißig gegossen. Das Tolle daran: Alle haben mitgemacht! Von den Teenagern bis zu den ganz Kleinen packten alle tatkräftig mit an. Nebenbei lernten die Kids nicht nur viel über den Umgang mit der Natur, sondern sind auch als Team noch enger zusammengewachsen. Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen. Die Außenflächen strahlen in neuem Grün, und die jungen Gärtner*innen sind mächtig stolz auf ihr Werk. Die Pflege für die Zukunft haben sie auch schon fest eingeplant!

Couragierte Kurzfilme in der Kulturmanege Moabit

Seit einem Vierteljahrhundert arbeitet Rolf Teigler mit Menschen, deren Lebensrealitäten sonst nur selten im Film erzählt werden: Strafgefangene, Arbeitslose, Migrant*innen, Geflüchtete, Streetgangs und Bewohner*innen eines Berliner Arbeiterviertels. Es sind ausdrücklich Filme, die eng an die Biografien ihrer Protagonist*innen angelehnt sind. Die gesellschaftlichen Konflikte, die die Filme behandeln, haben an Schärfe gewonnen: steigende Wohnungslosigkeit, Debatten um Migration, zunehmende soziale Spannungen. Vor diesem Hintergrund erhält diese Arbeit eine besondere Relevanz.

Das Ensemble21 von Rolf Teigler präsentiert am 22. August Kurzfilme aus der Reihe „Salon Kourasch“. Und couragiert sind auch unsere Gäste der Aktion Warmes Essen von denen drei ebenfalls in den Filmen zu sehen sind!

Kultur Manege im Ottopark, 10555 Moabit
19.00 Uhr
Eintritt 9 €

Im Anschluss stellt sich das Ensemble21 dem Publikum zum Gespräch.

     

Always On!

Eine Gruppe Jugendlicher der eritreischen Gemeinde im Museum für Kommunikation

QOMES ist ein Kooperationsprojekt der milaa mit der eritreisch-orthodoxen Georgis-Gemeinde und der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Zehlendorf.

Am 4. Juli feierte die Jugendabteilung einen Tag des Lernens und der Gemeinschaft. Im Mittelpunkt des Tages stand der Workshop "Always on!" im Museum für Kommunikation. Hier lernten die Jugendlichen, wie sie bewusster mit Smartphones und sozialen Medien umgehen können. Der Workshop half ihnen, die digitale Welt besser zu verstehen und ihren eigenen Medienkonsum kritisch zu betrachten.

Im Anschluss konnten sie beim Sommerfest im Park entspannen, sich über das Gelernte austauschen und mit ihren Eltern feiern.

Was für ein gelungener Tag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben und hoffentlich bald wiederholt wird! Das Sommerfest der eritreischen Jugendlichen mit ihren Familien

Ein ausgelassenes Sommer- und Abschiedsfest in der GU Groscurthstraße

Ende Juni wurde in unserer Gemeinschaftsunterkunft in der Groscurthstraße trotz Hitzewelle ein fröhliches Sommerfest gefeiert. Bei leckerem Essen und fantastischer live Musik war für jeden etwas dabei: Zusammen mit (ehemaligen) Kolleg*innen, Bewohner*innen und Kooperationspartnern wurde getanzt, gebastelt, gealbert, geschmaust, gequatscht und anschließend zusammen aufgeräumt. Dieses Fest wird allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Da die milaa gGmbH die Gemeinschaftsunterkunft Ende September leider abgeben muss, war dies leider unser letztes Sommerfest vor Ort, was uns während des Festes leider auch etwas wehmütig machte.

Vielen herzlichen Dank an alle Kolleg*innen vor Ort, die an der Organisation beteiligt waren und an alle Kooperationspartner für die großzügigen Spenden, vor allem Mingru Jipen e.V., die unter anderem für das leibliche Wohl und die Musik gesorgt haben.

Aus alt wird bunt und lebendig!

Kinder handwerken und pflanzen

 

 

 

 

 

Schon in den letzten Sommerferien haben die Kindern unserer GU WHS zusammen mit den Mitarbeitenden alte Blumenkästen kreativ gestaltet – mit Farbe, Spraydosen und ganz viel Fantasie. Die Kästen wurden aus unserer GU WOS übernommen als diese im letzten Jahr geschlossen wurde und erst einmal eingelagert.

In diesem Frühjahr ging es dann weiter: Gemeinsam wurden Samen ausgesät – Gemüse und Blumen – gepflegt und schließlich in einer gemeinsamen Aktion eingepflanzt. 🌸🥕

Jetzt bringen die bunten Kästen Farbe in unseren Alltag – und die ersten Rückmeldungen zeigen: Die Veränderung fällt auf. Viele Bewohner*innen freuen sich darüber, dass es bei uns ein Stück bunter geworden ist. 💚

Ein schönes Beispiel dafür, wie aus Kreativität, Nachhaltigkeit und gemeinschaftlichem Engagement etwas entstehen kann, das lange Freude macht.

Der neue milaa Jahresbericht wartet auf euch!

Foto von vielen milaa JahresberichtenDie aktuelle Ausgabe des milaa Jahresberichts für 2025 ist ab sofort als Download verfügbar.

Auch in diesem Jahr gibt der Bericht einen umfassenden Einblick in unsere Arbeit. Es gibt Hintergründe zu unseren Standorten und Projekten, persönliche Interviews mit Kooperationspartnern und einen spannenden Rückblick auf unser Jubiläumsjahr. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Thema: „Haltung zeigen - Verantwortung übernehmen. Für Menschen. Für Berlin. Für morgen."

Einen ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden, die bei der Erstellung mitgewirkt haben.

Mülltrennung – leicht gemacht!

Poster, die Mülltrennung erklären

Puzzle zum Thema Mülltrennung🚮♻️ „In welche Tonne kommt eigentlich eine Bananenschale?“ – dieser wichtigen Frage wurde bei unserem Mülltrennungs-Workshop in unserer Geflüchtetenunterkunft mit vollem Einsatz nachgegangen. 😄

Mit viel Neugier, spannenden Gesprächen und einer großen Portion Teamgeist haben die Kinder gelernt, wie Mülltrennung funktioniert und warum sie so wichtig für unsere Umwelt ist. 🗑️🌍

Besonders schön: Das Thema kam unglaublich gut an und es wurde eifrig diskutiert, geraten und sortiert 😉

Zum Abschluss gab es noch ein Quiz, bei dem die Kinder ihr neues Wissen unter Beweis stellen konnten. Kleine Geschenke sorgten zusätzlich für strahlende Gesichter und extra Motivation. 🎁✨

Wir freuen uns sehr über das große Interesse und darüber, wie viel Spaß Lernen machen kann – selbst beim Thema Müll! 💚

Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am Workshop

Pressemitteilung

Nachsorgeklinik am Straussee feiert festliche Eröffnung

Strausberg, 24. April 2026
Mit der heutigen Eröffnung der Nachsorgeklinik am Straussee schließt Brandenburg eine Versorgungslücke für ganz Ostdeutschland. Als eine von bundesweit nur fünf Einrichtungen bietet die Klinik die Familienorientierte Rehabilitation (FOR) für herzkranke Kinder und ihre Familien an. Jan Dreher, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik: „Ich freue mich über dieses Leuchtturmprojekt, das nun nach jahrelanger Vorbereitung startet. Ich bin sehr dankbar dafür“. Während eines vierwöchigen Reha-Zyklus wird hier nicht nur das erkrankte Kind behandelt, sondern die gesamte Familie – inklusive Eltern und Geschwistern – gemeinsam therapiert und für den Alltag gestärkt.

Starker Impuls für die Region
Die Realisierung des Großprojekts wurde maßgeblich durch eine Bürgschaft des Landes Brandenburg sowie die Finanzierung der GLS Gemeinschaftsbank eG ermöglicht. Mit der Eröffnung entstehen langfristig zirka 120 qualifizierte Arbeitsplätze. Zudem setzt die Klinik als erstes Unternehmen im Landkreis Märkisch-Oderland mit einer eigenen Inklusionsabteilung in Küche, Hauswirtschaft und Technik ein wegweisendes soziales Zeichen für die regionale Arbeitswelt. Karsta Dietrich, Geschäftsführerin der Nachsorgeklinik: „Eine Herzensangelegenheit im Herzensprojekt.“

Fokus auf herzkranke Kinder – Kapazität für 600 Familien
Die Klinik im Amselweg verfügt über 48 Plätze für junge Rehabilitand*innen. Bei Vollauslastung können künftig rund 600 Familien pro Jahr aufgenommen werden – ein dringend benötigtes Angebot, da Wartezeiten für FOR-Plätze bundesweit bisher oft bis zu zwei Jahre betragen. Der medizinische Fokus liegt zum Start auf der Kinderkardiologie, wobei perspektivisch eine Erweiterung
auf die Kinderonkologie geplant ist.

Stimmen zum Festakt:
René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg:
„Brandenburg ist Reha-Land für die gesamte Metropolregion Berlin-Brandenburg. Der Aufenthalt in unserem schönen Bundesland ist nicht nur, sondern macht auch gesund. Viele Einrichtungen der Rehabilitation, reizvoll gelegen und medizinisch kompetent geführt, begründen und stärken diesen Ruf. Die Nachsorgeklinik am Straussee, die wir heute eröffnen dürfen, wird hier ein weiterer, besonderer Leuchtturm. Denn sie ist sehr viel mehr als ein Gebäude oder eine medizinische Einrichtung. Sie ist ein Ort der Hoffnung, der Zuversicht und des neuen Lebensmuts vor allem für herzkranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Angehörigen, die hier nach einem langen Leidensweg ebenfalls therapeutisch betreut werden. Dieser bedeutsamen Aufgabe widmen sich bundesweit nur fünf Kliniken, eine einzige im Osten des Landes. Und zwar ab jetzt. Ich wünsche dem Team der Nachsorgeklinik Strausberg von Herzen bestes Gelingen sowie Freude und Erfolg bei der verantwortungsvollen Arbeit im Dienst der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden.“

Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund:
„Als Rentenversicherung liegt uns das Wohl junger Menschen am Herzen. Denn schwere Erkrankungen können bis ins Erwachsenenalter nachwirken und die spätere Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Allein im Jahr 2025 hat die Deutsche Rentenversicherung für die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen rund 315 Millionen Euro ausgegeben. Für die Familienorientierte Rehabilitation gibt es bundesweit fünf Einrichtungen, die dieses besondere Angebot bereithalten. Wir freuen uns, dass mit der Nachsorgeklinik am Straussee nun auch ein Angebot im Osten Deutschlands zur Verfügung steht. Für den Start in den Rehabilitationsbetrieb sowie für alle weiteren Vorhaben und Pläne wünschen wir dem Team der Nachsorgeklinik am Straussee viel Kraft, Erfolg und alles Gute!“

Kurzvorstellung der Nachsorgeklinik am Straussee
Wenn ein Kind schwer erkrankt, gerät das Leben der ganzen Familie aus dem Gleichgewicht. In der Nachsorgeklinik am Straussee steht deshalb nicht nur das betroffene Kind im Mittelpunkt – auch Eltern und Geschwister werden in den Rehabilitationsprozess einbezogen. Die Klinik in Strausberg, rund 45 Kilometer östlich von Berlin, bietet Platz für 58 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Herzerkrankungen sowie ihre Familien. Unter fachärztlicher Leitung verfolgt sie das Konzept der Familienorientierten Rehabilitation (FOR), das medizinische, psychologische und soziale Maßnahmen miteinander verbindet. Ziel ist es, die Gesundheit der Patientinnen und Patienten zu stabilisieren und Familien nachhaltig zu stärken.

Über die Klinik
Die Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH wurde 2024 gegründet. Der Evangelische Diakonieverein Berlin-Zehlendorf ist Alleingesellschafter der milaa gGmbH. Diese ist Alleingesellschafterin der Nachsorgeklinik am Straussee gGmbH. Somit gehört die Nachsorgeklinik zur Diakonie.

Der barrierefreie Neubau bietet moderne Familienappartements, ein lichtdurchflutetes Atrium als Begegnungsraum sowie umfangreiche Bewegungs- und Entspannungsangebote, darunter ein Bewegungsbecken, eine Mehrzweckhalle und eine Sauna. Ein Raum der Stille ergänzt das Angebot. Durch unsere enge Vernetzung mit führenden medizinischen Einrichtungen, wie dem Deutschen Herzzentrum der Charité in Berlin und dem Herzzentrum Leipzig, garantieren wir eine optimale medizinische Versorgung und den Zugang zu modernsten Behandlungsmethoden.
Im Osten Deutschlands ist die Nachsorgeklinik am Straussee die einzige Einrichtung mit FOR-Angebot und nimmt damit eine zentrale Rolle in der regionalen Versorgung ein.
Besonders hervorzuheben ist die eigene Inklusionsabteilung, die erste im Landkreis Märkisch-Oderland. Bei uns arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand.
Perspektivisch werden bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen. Damit gehört die Nachsorgeklinik am Straussee zu den bedeutenden Arbeitgebern der Region.

Standort:
Amselweg 8, 15344 Strausberg
Geschäftsführung
Jan Dreher und Karsta Dietrich
Ärztlicher Direktor
Dr. Hendrik Spriestersbach

Kreative Ostertage in der GU Osteweg

Die Kinderbetreuung und Kinder aus der GU Osteweg beim Graffiti-WorkshopDie Kinderbetreuung in unserer Gemeinschaftsunterkunft Osteweg gestaltete die Osterferienwochen mit einem bunten Programm.Kreative und selbstgebackene PizzenDie traditionelle Ostereiersuche wurde mit einer Aufklärung zur Mülltrennung verbunden und der Höhepunkt war der Graffiti-Workshop im Naturpark Südgelände, wo alle Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.Graffiti der GU Osteweg

Kunstausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ im Rathaus Lichtenberg

Bis zum 19. Mai könnt ihr die Ausstellung „Leben teilen – Zuhause auf Zeit“ im Rathaus Lichtenberg in der ersten Etage besuchen.

Die Werke wurden von Kindern aus der Gemeinschaftsunterkunft in der Wartenberger Straße unter der künstlerischen Leitung von Julia Gauberger geschaffen.

In 14 Bildern wird eine Geschichte erzählt –darüber, wie sich das Leben plötzlich verändern kann. Die wechselnden Farben zeigen, wie schnell alles anders werden kann –und wie auch in schweren Zeiten wieder Licht, Gefühle und Farben ins Leben zurückkehren.

Ein großes Dankeschön an das Bezirksamt Lichtenberg, das dieses Projekt möglich gemacht hat.

 

 

Vielfalt verstehen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Hohenschönhausen & Lichtenberg haben sich Kinder aus der Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße kreativ mit wichtigen Fragen beschäftigt: Was verbindet uns? Was macht uns unterschiedlich? Und wie können wir gemeinsam in Frieden leben?

Mit viel Fantasie, Offenheit und Mut sind beeindruckende Kunstwerke entstanden, die zeigen: Unsere Vielfalt ist unsere Stärke 💛

Einen herzlichen Dank an BENN Hohenschönhausen Nord für die Unterstützung.

#wärmewinter – Gemeinsam gegen Kälte und Einsamkeit 💜💜

Mit dem Frühling kommen hellere und wärmere Tage – und doch bleibt unsere „Aktion Warmes Essen“ für viele Menschen ein wichtiger Anker im Alltag.

Daher freuen wir uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder durch die Aktion #wärmewinter unterstützt werden. Dank der Förderung können die Türen der Paulus-Kirchengemeinde in Berlin-Zehlendorf jeden Montag, Mittwoch und Freitag 60 Minuten länger geöffnet sein und Schwester Heike und ihr engagiertes, ehrenamtliches Team haben mehr Zeit für unsere Gäste. Sie finden hier nicht nur ein warmes Essen und Heißgetränke, sondern vor allem einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der Gemeinschaft. Auch über die kalten Monate hinaus bleibt dieses Angebot von großer Bedeutung.

Ein herzliches Dankeschön an den #wärmewinter, ein Projekt der Diakonie Deutschland und der Evangelischen Kirche Deutschland , das genau dort unterstützt, wo Hilfe gebraucht wird.

#wärmewinter erinnert uns daran, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein – durch kleine Gesten der Nächstenliebe, durch Zeit und durch Aufmerksamkeit. Wir sind dankbar, Teil dieser Initiative zu sein.

 

Essensausgabe der AWE

☕️☕️ Ein herzliches Dankeschön ☕️☕️

Wir bedanken uns voller Freude bei allen, die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf an der Kaffeewette teilgenommen haben. Es ging hier nicht nur um Kaffee, sondern auch um Solidarität und Wärme. Das Spendenziel wurde mit 687 Päckchen Kaffee deutlich übertroffen und somit hat der Aktionspartner Ralf Oelmann zusätzlich €2500 für die Kältehilfe gespendet! Der Betrag wird zwischen der Neue Chance gGmbH und unserer "Aktion Warmes Essen" aufgeteilt. Der gespendete Kaffee wird auf insgesamt sechs soziale Einrichtungen und Angebote aufgeteilt.

Herzlichen Dank an alle Kaffee-Spender*innen, Herrn Oelmann und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf.

Spendenübergabe

(c) Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Spendenübergabe v.l.n.r Schwester Heike Erpel („Aktion Warmes Essen“); Josephine Lysek (Neue Chance gGmbH); Ralf Oelmann; BzBm'in Maren Schellenberg

☕️ Kaffee gegen Kälte – macht mit! ☕️

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist in diesem Jahr bei der berlinweiten Kaffeewette dabei! 💪🏽

Vom 19.01. bis zum 05.02.2026 sammeln Berliner Bezirke Kaffeepäckchen für die Kältehilfe – denn eine warme Tasse bedeutet mehr als nur ein Getränk: sie schenkt Aufmerksamkeit, Nähe & Menschlichkeit. 💛

So kann jeder helfen:

Bringt eure Kaffeepakete (bitte Bohnen oder Pulver, 500 g zählt als ein Paket) zu den Rathäusern in Zehlendorf & Steglitz.

💶 Wenn der Bezirk 500 Packungen erreicht, fließen 2.500€ extra in die Kältehilfe – davon profitiert auch unsere „Aktion Warmes Essen“ in der Evangelischen Paulus-Kirche! 💛 Zusätzliche werden die gespendeten Kaffeepäckchen auf verschiedene Einrichtungen verteilt, die Essen und Getränke an Obdachlose ausgeben.

👉 Jede Spende zählt – seid Teil dieser solidarischen Aktion! Gemeinsam schenken wir Wärme, wo sie dringend gebraucht wird. 🤝🔥

Mehr Informationen findet ihr hier.

„Aktion Warmes Essen“ bekommt besonderen Besuch – 17 Koreaner*innen packen mit an

Berlin, 12. Januar – Was für ein Tag! Im Oktober 2025 erreichte uns die Anfrage, ob Herr Kim, ein Missionar aus Korea, der derzeit in Berlin tätig ist, mit einer Gruppe junger Koreaner*innen bei der „Aktion Warmes Essen“ aushelfen könne. 34 zusätzliche helfende Hände – das klang nach einer großartigen Gelegenheit. Also lud Schwester Heike Erpel, die Standortleitung der „Aktion Warmes Essen“, Herrn Kim ein, damit er sich selbst ein Bild von unserer Ausgabe machen kann. Seine Begeisterung war ansteckend, und sie ließ sich auf das Abenteuer ein. Es hat sich gelohnt! Die Gruppe brachte nicht nur tatkräftige Unterstützung, sondern auch Obst, kleine Geschenke und eine Spende von 200 Euro mit. Als besonderes Highlight gab es eine 40-minütige Gesangs- und Tanzvorstellung für unsere Gäste – christlich, poppig und voller Energie. Pfarrerin Dr. Donata Dörfel war so begeistert, dass sie die Gruppe gleich zu einem Austausch mit den Konfirmand*innen einlud. Wir hoffen sehr, dass dies der Beginn eines langfristigen kulturellen Austausches wird. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diesen unvergesslichen Tag!

Stromausfall im Südwesten Berlins

Der Stromausfall im Südwesten Berlins Anfang des Monats war eine eindringliche Erinnerung an uns alle, wie abhängig wir heutzutage von Elektrizität sind. Einige unserer Mitarbeitenden, aber auch unsere Standorte und das Heimathaus des Evangelischen Diakonievereins Berlin Zehlendorf e.V. in der Glockenstraße, waren betroffen von Dunkelheit und Kälte. Allerdings war nicht alles verloren, denn wir wurden auch an etwas anderes erinnert, etwas viel wichtigeres: in Krisen halten Menschen zusammen, in Krisen wächst die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl.

Kinder der GU Osteweg stehen mit Marshmallows um ein Lagerfeuer Ein Hauch von Abenteuer in der GU OSW
Unsere Bewohner*innen der Gemeinschaftsunterkunft im Osteweg kamen am Montag während des Stromausfalls mit dem Team und unseren Ehrenamtlichen zusammen, um gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen und um sich gegenseitig Wärme zu spenden. Schnee, Feuer, Marshmallows – es war wie Camping in der Natur und so aufregend! Vielen Dank an das Team vor Ort und vielen herzlichen Dank an unseren Ehrenamtlichen Herrn Paape, der uns einen Generator vorbeibrachte. So konnten wir sicherstellen, dass das Nötigste erledigt werden konnte.

„Aktion Warmes Essen“ - Gemeinsam stark mit milaa
Als am Montag, den 05.01.2026, in Teilen Berlins der Strom ausfiel, öffnete das Gemeindehaus der Ev. Paulus-Kirchengemeinde seine Türen für frierende und stromsuchende Menschen. Die „Aktion Warmes Essen“ (AWE) reagierte sofort und bot früher und länger warme Mahlzeiten für Bedürftige an. Knapp hundert Gäste nutzten das Angebot und fanden nicht nur Wärme, sondern auch Gemeinschaft. Am Dienstag öffneten die Tore außerplanmäßig erneut, diesmal mit Unterstützung der Mitarbeiter*innen der Kita Buschgraben, die selbst noch ohne Strom war. Es entstanden schöne Gespräche und eine warme, solidarische Stimmung. Diese Tage haben gezeigt: In Krisen wächst die Gemeinschaft zusammen. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen, die mit angepackt haben: Ehrenamtliche der AWE, Mitarbeitende der Kita Buschgraben und junge Schüler*innen und Konfirmand*innen.

Mitarbeitende der Kita Buschgraben

Zehn Stadtbäume für Berlin

Mit Hilfe der Stadtbaumkampagne der Senatsverwaltung
für
Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
hat die milaa zu unserem 10-jährigen Bestehen
zehn Bäume gespendet, um Berlin grüner und nachhaltiger zu gestalten.

Damit tragen wir auch zum kürzlich beschlossenen Ziel des Abgeordnetenhauses, die Anzahl der Berliner Stadtbäume bis 2040 zu verdoppeln, bei.

Die zehn Bäume sind über die gesamte Stadt verteilt: Wer einen entdeckt, kann gerne ein Foto an uns schicken 🙂 Wir würden uns sehr freuen.

110 prall gefüllte Weihnachtstüten

Die „Aktion Warmes Essen“ bringt Licht, Wärme und Geborgenheit in den Advent

„Der Advent ist die Zeit des Schmückens und des Feierns – überall erblickt man schöne Symbole der Wärme und Geborgenheit.“ Mit diesen Worten begann Pfarrerin Dr. Donata Dörfel am Montag, den 08. Dezember 2025, ihr kurzes Tischgebet zur Weihnachtstütenaktion der „Aktion Warmes Essen“. Tatsächlich beschrieb sie damit auch sehr treffend die Kirche, die mit Kerzen sowie vielerlei Lichtern hell erleuchtet war und mit Tannenzweigen und Weihnachtsschmuck sehr festlich wirkte. „Die Adventszeit gilt zudem als Zeichen der Verbundenheit, Zuwendung, Liebe und Ermutigung,“ fügte sie hinzu und auch dies war am Montag in der Pauluskirche in Zehlendorf unschwer erkennbar. Hinter dem Altar stapelten sich 110 wunderschöne, nachhaltige und voll bepackte Stoffbeutel, die durch unsere Kooperation mit „die Wille“ aus gespendeter Kleidung entstanden sind. Auch in diesem Jahr waren sie wieder mit Kaffee, Tee, Keksen, warmen Socken und anderen kleinen Überraschungen gefüllt, die im Anschluss an das Gebet an unsere Gäste verteilt wurden. Zudem wurde ein wahres Festessen serviert, dass sich jede*r in der Kirche schmecken ließ. Wie immer ging es bei der „Aktion Warmes Essen“ nicht nur ums Essen, sondern auch um Gemeinschaft, Austausch, gegenseitige Unterstützung und Hoffnung.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Columbus Loge, die auch in diesem Jahr die Weihnachtstüten wieder prall gefüllt haben, bei allen Ehrenamtlichen, dem Gemeindekirchenrat, unserer Köchin Astrid, der Alten Backstube und dem Onkel Tom Pub für Kakao und Punsch.

Es weihnachtet sehr …

In etwas mehr als einem Monat ist Weihnachten und langsam aber sicher erwacht überall die Weihnachts­magie – Kerzen, Plätzchenduft und vielleicht sogar ein bisschen Glühwein (oder Punsch) durchziehen unsere Tage.

Doch die Kinder unserer Gemeinschaftsunterkunft Wolfgang-Heinz-Str. haben bereits im September mit großer Freude die Weihnachtszeit eingeläutet, indem sie Sterne für die Wunschbaum-Aktion von Schenk doch mal ein Lächeln gebastelt haben: Jedes Papierstück wurde liebevoll gestaltet, jede Farbe symbolisiert Hoffnung, jeder Stern eine Geste der Dankbarkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, aber selbstverständlich auch Vorfreude auf die kommenden Geschenke.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeitenden von Schenk doch mal ein Lächeln e.V. für die großartige Aktion und natürlich an alle Spender*innen, die es auch in diesem Jahr wieder ermöglichen, die Kinder mit einer kleinen Aufmerksamkeit zum Strahlen zu bringen.

Ein Tag voller Fairness, Freude und Teamgeist

Fußballturnier der Gemeinschaftsunterkünfte – die GU AKS Mädels holen den Goldpokal

Am 23.10.2025 verwandelte sich das Fußballfeld in einen Ort gelebter Gemeinschaft: Kinder und Jugendliche aus sieben Gemeinschaftsunterkünften der Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Köpenick kamen zusammen, um beim großen Fußballturnier gegeneinander anzutreten – und miteinander zu wachsen.

Schon am Vormittag, als um 10:30 Uhr der Anpfiff ertönte, lag eine gespannte und zugleich freudige Energie in der Luft. Rund 120 Menschen hatten sich versammelt – Kinder, Eltern, Betreuer*innen, Ehrenamtliche und Sportvereine. Sie alle verband die Freude am Spiel, an Bewegung, am gemeinsamen Erleben.

Im Mittelpunkt standen 89 junge Spieler*innen, die mit offenem Herzen und erstaunlichem Teamgeist auftraten.

Besonders glänzten unsere Mädchen (GU AKS), die mit beeindruckender Spielfreude, Mut und Zusammenhalt den 1. Platz errangen und stolz den Goldpokal entgegennahmen. Die Jungs kämpften tapfer und erreichten den vierten Platz – ein Ergebnis, das ebenfalls mit viel Applaus und Anerkennung gefeiert wurde.

Ein besonderer Moment ergab sich beim Anprobieren der bereitgestellten 60 Paar Sportschuhe. Größen passten selten auf Anhieb, doch die Kinder lösten es auf ihre Weise: spontan, fröhlich, hilfsbereit – ein Symbol für den Gemeinschaftsgeist des Tages.

Als das letzte Spiel abgepfiffen wurde, blieb ein Gefühl von Leichtigkeit und Zusammenhalt. Kein Streit, keine Missstimmung – nur müde, glückliche Gesichter und die Gewissheit, etwas Schönes miteinander erlebt zu haben.

Das Fest wurde von der GU Albert-Kuntz-Straße in Kooperation mit dem SportBunt e.V. und dem Berliner Fußballverein organisiert, finanziell unterstützt durch das Bezirksamt Hellersdorf.

Ein weiterer Preis für die GU Wartenberger Straße

Am 07.11.2025 war ein besonderer Tag in Lichtenberg, denn es wurden der „Lernen durch Engagement“ - Preis, zehn Ehrenamtsmedaillen, der Umwelt- und Naturschutzpreis sowie der Tierschutzpreis vom Bezirksamt Lichtenberg verliehen.

Eine der glücklichsten Medaillenträgerinnen war Renate, engagierte Ehrenamtliche aus unserer Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße. Ihr Einsatz, ihre Zeit und ihre Hingabe machen jeden Tag einen Unterschied – für unsere Bewohner*innen und für das Miteinander.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Renate, und Danke für dein Engagement.

Rekordverdächtiges Ergebnis beim 3. Berliner Walk for Home


Der 3. Berliner Walk for Home am Sonntag, 12.10.2025, war ein voller Erfolg und übertraf die Rekorde von 2024 bei Weitem:
569 Teilnehmende erwanderten zusammen insgesamt 5602,5 km. Zum Vergleich im letzten Jahr waren es um die 300 Teilnehmenden, die 3108 km erwandert haben. Herr Lingnau und seine Brüder, von der Guliver Anlageberatung, die den Lauf sponsort, haben aufgrund dieser Zahlen entschieden, die Spendensumme nicht nur zu verdoppeln, wie es eigentlich angedacht war, sondern zu verdreifachen. Es sind somit €15.000, die zwischen den teilnehmenden Organisationen aufgeteilt werden.

Zusätzlich zu dieser großzügigen Spende, haben wir am Tag selbst viele interessierte Wandernde getroffen und mit ihnen inspirierende Gespräche geführt. Es herrschte ein reges Interesse an unserer open.med Ambulanz und der Arbeit der milaa. Vielen herzlichen Dank an alle, die unseren Stand besucht haben.

Herzlichen Glückwunsch

Integrationspreis für Nadine Heinrich, Standortleitung GU WBS

Wir freuen uns sehr, bekannt zu geben, dass Nadine Heinrich, Standortleiterin der Gemeinschaftsunterkunft Wartenberger Straße (GU WBS), mit dem Integrationspreis Lichtenberg 2025 ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Engagement setzt Nadine Heinrich ein starkes Zeichen für gelebte Vielfalt, Solidarität und ein friedliches Miteinander im Bezirk. Es ist das erste Mal, dass der Preis an eine GU-Mitarbeiterin ging.

Die Laudatio hielt Redouane Bouyarmane, der sie auch nominiert hatte.

Wir sind sehr stolz auf Nadine und das komplette Team der GU WBS.