Pressekonferenz zur Eröffnung der Kältehilfesaison

Franziska Preuß (Sekretariat), Kim Truong-Özdemir (Standortleitung Panorama an der See), Ann Jeanette Rupp (Fachbereichsleitung Existenzsicherung) und Jan Dreher (Geschäftsführer) von der milaa gGmbH
Franziska Preuß (Sekretariat), Kim Truong-Özdemir (Standortleitung Panorama an der See), Ann Jeanette Rupp (Fachbereichsleitung Existenzsicherung) und Jan Dreher (Geschäftsführer) von der milaa gGmbH

Am 30. September wurde die Kältehilfesaison in Berlin mit einer Pressekonferenz im Panorama an der See der milaa gGmbH von Vertreter*innen der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin, sowie der geschäftsführenden Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, und Vertreter*innen der milaa gGmbH sowie unseres Kooperationspartners im Panorama an der See, vista gGmbH, eröffnet.

In den besonders kalten Wintermonaten von November bis März werden wieder ca. 1.000 Schlafplätze zur Verfügung stehen. Die Kältehilfe ist jedoch nur ein Puzzleteil in der Wohnungsnotfallhilfe. Das größere Problem ist die Wohnungslosigkeit an sich, die oft mit weiteren Herausforderungen, bspw.  psychischen Belastungen oder einer Suchterkrankung, einhergeht, was häufig zu zusätzlichen Schwierigkeiten beim Finden einer Unterbringung führt. Genau hier setzen wir im Panorama an der See an, wo wir zusammen mit dem Bezirksamt Mitte und der vista gGmbH Drogenhilfe und Wohnungslosenhilfe unter einem Dach vereinen.

Ann Jeanette Rupp, Fachbereichsleitung Wohnungslosenhilfe bei der milaa:

"Meines Erachtens nach, ist es sehr wichtig, dass diese beiden Bereiche [Wohnungslosen- und Drogenhilfe] eng verzahnt werden, um den Kund*innen und auch Bewohner*innen der Heime eine Möglichkeit zu geben, sehr niedrigschwellig Hilfe zu bekommen. Es ist immer einfacher, wenn man die Hilfe im Haus hat und wenn man sogar gefragt wird, ob man Hilfe benötigt, als sich diese Hilfe selber aktiv holen zu müssen. Die Menschen, die insbesondere hier bei uns wohnen, sind oft selber einfach nicht in der Lage um Hilfe zu bitten."

Pressekonferenz