
Am 02. Oktober feierten wir im Gemeindehaus der Paulus-Kirchgemeinde ein ausgelassenes Fest zum 33-jährigen Bestehen der „Aktion Warmes Essen“ (AWE).
Wir wollten das Fest nutzen, um die letzten 33 Jahre Revue passieren zu lassen, unsere Erfolge zu feiern und uns bei unseren Wegbegleiter*innen zu bedanken. Wir haben uns sehr über die zahlreichen Teilnehmenden aus den verschiedensten Lebensbereichen und das durchaus positive Feedback gefreut, vor allem unser vielfältiges Programm fand bei allen Gästen Anklang. Eine erkenntnisreiche Podiumsdiskussion mit politischen Vertreter*innen des Bezirks machte den Anfang und fand vor allem in der Presse großes Interesse. Auf dem Podium zum Thema „Armut – Wohnen – Obdach“ diskutierten Maren Schellenberg, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Ruppert Stüwe (MdB) und Thomas de Vachroi, Armutsbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) über die Lebensrealitäten von Menschen, die von Armut und Wohnungslosigkeit betroffen sind, und setzten sich mit der Frage, welche Unterstützung es braucht, auseinander. Moderiert wurde die Diskussion von Boris Buchholz vom Tagesspiegel Während der Diskussion gab es einige kritische Einwände aus dem Publikum und es wurde einmal mehr deutlich (wenn auch nicht überraschend), dass sich das Klientel der AWE durch die Regierung nicht genug unterstützt fühlt. Den Abschluss machte ein berührendes Konzert des One Voices Gospel Chors. Während des gesamten Festes standen den Gästen Marktstände mit Leckereien, eine Fotobox und unsere Ausstellung „33 Gesichter der ‚Aktion Warmes Essen‘“, die von der Foto-AG des Schadow Gymnasiums aufgenommen wurde, zur Verfügung und sorgten für reichlich Unterhaltung. Außerdem waren das Caritas Zahnmobil, der Mittelhof e.V., Die Wille und der DRK Obdachbus vor Ort.
Wir bedanken uns von Herzen bei allen Spender*innen, Kooperationspartnern, Teilnehmenden und vor allem Schwester Heike, für ihr unermüdliches Engagement.
