Computerkurs für geflüchtete Frauen ist ein voller Erfolg

Veröffentlicht

Knapp 30 geflüchtete Frauen nehmen seit Januar am offenen Computerkurs in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm teil.

Dagmar Gerber von der Senatsverwaltung Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie FCZB-Geschäftsführung Dr. Karin Reichel machten sich Anfang April ein eigenes Bild vor Ort.

Der Computerkurs findet im Internetcafé der Unterkunft statt, der mit zehn Rechnern ausgestattet ist. Dort kamen die Besucherinnen aus dem Senat und dem FCZB mit den Teilnehmerinnen ins Gespräch, erfuhren von deren Herkunft und aktuellen Situation. Die geflüchteten Frauen gaben positive Rückmeldungen zum Computerkurs. Eine Teilnehmerin mit afghanischen Wurzeln sagte: „Ich bin froh, dass es den Kurs hier im Haus gibt. Ich kann mit anderen Frauen Deutsch und Computer lernen.“

Bisher lernten die Frauen Textformatierung, erarbeiten sich einen Alltagswortschatz in Deutsch (z.B. für Arztbesuche und zum Einkaufen) und probierten nützliche Apps, wie die Fahrplanauskunft der BVG oder Maps, einen virtuellen Stadtplan, aus. Zwei Übersetzerinnen für Arabisch, Kurdisch und Farsi begleiten das Training und sind Brückenbauerinnen für Frauen mit wenigen Deutschkenntnissen.

Dagmar Gerber (Abt. III Frauen und Gleichstellung) unterstrich, dass die hohe Lernbereitschaft der Frauen und der Wille, sich auch langfristig um Sprach- und IT-Kenntnisse zu bemühen, als eine wichtige zukunftsorientierte und arbeitsmarktintegrative Unterstützung angesehen wird.

Die Projektleiterin Sarah Rüger ergänzt: „Gerade Frauen, die noch nicht so mobil sind, nutzen das Angebot gerne und regelmäßig. Mit unseren monatlichen Exkursionen kommen sie aus der Unterkunft raus und entdecken mit uns und den anderen Teilnehmerinnen aus dem FCZB wichtige Orte in der Stadt und verbessern so auch ihre Mobilität offline.“

Der Standortleiter Sean Corleone empfing die Delegation und zog eine positive Bilanz nach den ersten drei Monaten: „Der Computerkurs für Frauen kommt bei unseren Frauen sehr gut an. Einige Frauen, die davor sehr für sich waren, die zum Teil traumatisiert sind, fühlen sich wohl und kommen gerne zum Unterricht. Der Kurs gibt ihnen einen Ankerpunkt und sie sind spürbar offener geworden. Wir möchten das Angebot gerne nach den sechs Monaten weiterführen und fest etablieren.“

Besonders beeindruckt war die FCZB-Geschäftsführerin Dr. Karin Reichel von der hohen Lernmotivation der Teilnehmerinnen: „Obwohl einige Teilnehmerinnen schon lange dem Schulalter entwachsen sind, sind sie offensichtlich hochmotiviert, die deutsche Sprache zu lernen und den Umgang mit dem Computer. Sie haben auch die Gelegenheit genutzt, uns stellvertretend für die deutsche Bevölkerung zu danken, dass sie an so einem Kurs teilnehmen dürfen. Das gibt zusätzliche Motivation für unsere zukünftige Arbeit.“

Das Projekt Digital Empowerment and Information Access for Refugee Women wird gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Abteilung Frauen und Gleichstellung. Seit 2016 finden offene IT-Trainings in Berliner Unterkünften und im FCZB statt.

 


Zurück

Die Dritte Seite

Veröffentlicht

Artikel im Tagesspiegel

Am 19.03. erschien auf der dritten Seite der Artikel „In der Transitzone“. Im Interview erzählt Funda Peker, Sozialarbeiterin der milaa gGmbH aus dem Projektalltag. Die Standortleiterin von SToP hat langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit minderjährigen Mehrfachstraftätern mit Migrationshintergrund. Das Team setzt auf interkulturellen Zugang, klare Regeln und Angebote an den Jugendlichen sowie auf das Gespräch mit Eltern und Community. Hier geht es zum Artikel aus dem Tagesspiegel

 


Zurück

Eröffnung MILaa an der See

Veröffentlicht

Eröffnung; Care Leaver Haus mit 13 Plätzen

Am Freitag, den 16. Februar eröffnet die milaa gGmbH ein neues Projekt. Das Angebot von „MILaa an der See“ richtet sich an die Zielgruppe der „Care Leaver“. Dabei handelt es sich um heranwachsende Personen, die die stationäre Jugendhilfe verlassen haben, aber dann direkt in die Obdachlosigkeit gehen würden. Für sie gibt es keine Wohnungen und keine weitere Unterstützung. Im Care Leaver-Haus bilden sie eine Wohngemeinschaft, in der sie selbstbestimmt leben können. Das Angebot richtet sich an junge Volljährige aus Berlin-Mitte und volljährige Geflüchtete zwischen 18 und 21 Jahren.

Hintergrund

Die Hilfesysteme in Berlin sind sehr ausdifferenziert, allerdings hat sich in der Praxis gezeigt, dass für junge Erwachsene, die die stationäre Jugendhilfe mit der Volljährigkeit verlassen, der Übergang in weiterführende Hilfen schwierig ist. Hinzu kommt, dass die Care Leaver mittlerweile aufgrund des allgemeinen Wohnraummangels akut von Obdachlosigkeit bedroht sind, was eine Stabilisierung einer gefestigten Lebensplanung und –durchführung extrem erschwert.

Kommen Sie zur Eröffnung!
Freitag, 16. Februar, MILaa an der See, Seestraße 49, 13347 Berlin
Pressegespräch 12 bis 13 Uhr
Eröffnungsfeier im Anschluss

Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail rupp@milaa-berlin.de / Telefon 030 805 88 79 11


Zurück

Musikinstrumente gesucht

Veröffentlicht

Musizieren fördert die Gemeinschaft

In der GU am Ostpreußendamm wird seit Herbst letzten Jahres gemeinsam musiziert. Inzwischen sind rund 10 Personen regelmäßig bei den Proben. Deshalb werden mehr Musikinstrumente benötigt. Gesucht werden (gebrauchte) Gitarren, Blockflöten, Percussion und Drums, ggf. auch ein Keyboard.

Sie haben ein Instrument und möchten dies gern spenden? Darüber freuen wir uns sehr! Wir nehmen Ihre Spenden gern täglich vor Ort entgegen: GU OPD, Ostpreußendamm 108, 12207 Berlin, Telefon 75687690.


Zurück

27.10. Einladung zum Tag der Offenen Tür

Veröffentlicht

Fassade

Einladung zum Tag der Offenen Tür

Pressefoto Kinder

Am Freitag, den 27. Oktober heißen wir Sie herzlich willkommen. In der Zeit von 14.30 bis 18 Uhr öffnen sich die Türen der neuen

Gemeinschaftsunterkunft in der Albert-Kuntz-Straße 63 für alle Interessierten. Bis zu 450 Menschen werden hier in Kürze leben. Das Team freut sich, Ihnen die neuen Räume zu zeigen und über die Arbeit vor Ort zu informieren.

 

 


Zurück

So schmeckt Integration – Einladung zum Pressetermin

Veröffentlicht

milaa gGmbH eröffnet Restaurant mit Beschäftigungsmöglichkeiten für Geflüchtete – Integration konkret

Am Mittwoch, den 20. September eröffnet die milaa gGmbH das milaa Restaurant. Die milaa gGmbH bietet als sozialer Träger in Berlin Hilfsprojekte für Jugendliche, Obdachlose und Geflüchtete an. Das milaa Restaurant macht einen Schritt Richtung echter Integration: Geflüchtete und Menschen ohne Wohnung bringen ihre Fähigkeiten und ihre Kultur in die Arbeit ein und werden sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt eingestellt.

In unserem Restaurant sind wir mit Arabisch, Spanisch, Farsi und Urdu so multinational aufgestellt, dass Deutsch die einzige Möglichkeit ist, sich zu verstehen. Um die Sprachkompetenzen des Einzelnen zu stärken, bieten wir vor Ort in den Pausen Deutschkurse an.

Die Küche: Wir gehen auf kulinarische Entdeckungsreise. Wir haben uns für eine mexikanisch orientierte Basiskarte entschieden. Die mexikanische Küche, als immaterielles Weltkulturerbe anerkannt, ist eine ursprüngliche Bauernküche, die durch den Einfluss verschiedenster Kulturen immer wieder erweitert wurde und wird. Um die Vielfalt und Internationalität unseres Teams widerzuspiegeln, wird es monatlich einen Gastkoch geben. Dabei handelt es sich um Menschen aus unseren Projekten, die syrische, iranische, afghanische, eritreische Speisen in das Angebot mit einfließen lassen.

„Für uns als sozialen Träger ist es eine logische Konsequenz, das Restaurant als Integrations-Arbeitsplatz für Geflüchtete zu eröffnen. Bislang bieten wir sozialpädagogische Betreuung, Beratung und die Möglichkeit der Unterbringung, aber die Perspektiven des Einzelnen wollen wir stärker fördern“, so Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH. „Miteinander, nur so kann Integration funktionieren.“

Bis zu neun Arbeitsplätze sind im Restaurant vorgesehen. Das Restaurant selbst gehört zum Projekt „milaa Betrieb“. Auch hier werden zunächst intern Arbeitsplätze für Geflüchtete geschaffen und die Möglichkeit geboten, Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt zu sammeln. Wir wollen möglichst vielen die Chance bieten, Berufserfahrung zu sammeln, Sprachkompetenzen zu erweitern und wieder Selbstwirksamkeit zu finden.

Zur Eröffnung laden wir Sie herzlich ein!

Pressetermin am Mittwoch, 20.9.2017

  • um 14 Uhr – Blick hinter die Kulissen, Interviewmöglichkeiten mit der Geschäftsführerin Frau Grabner, Sprachkompetenzen im Alltag erwerben – Methoden vor Ort
  • um 17 Uhr offizielle Eröffnung

milaa-Restaurant, Skalitzer Straße 45, 10997 Berlin

Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt: Jeanne Grabner

Telefon (030) 805 88 79 12

Mobil 0176 415 85 700

E-Mail grabner@milaa-berlin.de

 


Zurück

Am 20. September eröffnet milaa-Restaurant

Veröffentlicht

Integration und Perspektive

Inzwischen wohnen fast 800 Menschen bei der milaa, sie haben es sauber, sicher, warm. Aber welche Perspektiven haben Sie in unserer Gesellschaft?
Das milaa Restaurant macht einen Schritt Richtung echter Integration: Geflüchtete und Menschen ohne Wohnung bringen ihre Fähigkeiten und ihre Kultur in die Arbeit ein, dafür bekommen sie einen ordentlichen Arbeitsvertrag auf dem ersten Arbeitsmarkt. Tarifgebunden. Wir übernehmen die wirtschaftlichen Risiken und unterrichten in den Arbeitspausen deutsche Sprache und deutsche Gastronomie. In unserem Restaurant sind wir mit Arabisch, Spanisch, Farsi und Urdu so multinational aufgestellt, dass Deutsch die einzige Möglichkeit ist, sich zu verstehen.

Kommen Sie zur Eröffnung unseres Restaurants. Verbinden Sie das Erlebnis gelingender Integration mit einem genussvollen Abend!

Die Eröffnungsfeier findet statt am: Mittwoch, 20. September ab 17 Uhr in der Skalitzer Straße 45, 10997 Berlin.

 


Zurück

Teamstaffel 2017

Veröffentlicht

5×5 in 1:53:10


Insgesamt fünf Staffeln und somit 25 Läuferinnen und Läufer nahmen in diesem Jahr bei der Teamstaffel vom Evangelischen Diakonieverein und milaa teil. Die schnellste Staffel von uns erreichte Platz 78! Eine richtig tolle Leistung! Aber auch unsere anderen vier Teams kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Spaß und Gemeinschaft stehen bei diesem Teamevent ohnehin ganz weit oben!

 


Zurück

Iftar-Essen in der Gemeinschaftsunterkunft

Veröffentlicht

Das Mahl am Abend


Von der Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate erhielten wir zum traditionell arabischen Iftar-Essen im Fastenmonat Ramadan für Sonntag, den 18.06.2017, eine großzügige Spende in Form eines vielfältigen Caterings. Verschiedene landestypische Köstlichkeiten wurden auf einer langen Tafel auf dem Hof gereicht: Nebst einem Gericht mit Okra-Schoten gab es Humus, Baba Ghanuj (eine Auberginenpaste), eine leckere Linsensuppe sowie Reis mit Hühnchen. Sehr beliebt waren auch der leichte Fatush-Salat mit Brotchips, diverse weitere Salate und zum Nachtisch Datteln und Baklava.

Neun Ehrenamtliche, darunter Mitarbeiterinnen des OPD, auch vom Wachschutz sowie einige Bewohnerinnen, halfen dabei, für Leib und Wohl bei der Ausgabe zu sorgen.

Die Atmosphäre an diesem lauen Sommerabend war durchweg angenehm und trug zu einer lockeren Stimmung bei. Insgesamt war es ein sehr gelungener und schöner Sonntagabend.

 


Zurück

Hands-On-Tag des Rotary Clubs Berlin-Kurfürstendamm bei der milaa gGmbH

Veröffentlicht

Auf dem Dachboden der Jugendeinrichtung standen die Staubschwaden so dicht, dass die Helfer, die in diesem Raum arbeiteten, nur als Schatten zu sehen waren.


Es sind Mitglieder des Rotary Clubs Berlin-Kurfürstendamm, die hier seit dem Morgen des 6.Mai emsig beschäftigt waren, den Staub zu bannen, die Dachbalken abzuschleifen, die groben Ziegelwände auszubessern und weiß zu streichen, Währenddessen bauten andere Rotary-Freunde im Erdgeschoss Stühle zusammen, die zur Möblierung des Raumes gerade angeliefert wurden.

Was bewegt diese Menschen, ihren Samstag so zu verbringen? Die Idee der so gennannten Hands-on-Tage ist alt. Hier kommen die Mitglieder des Clubs zusammen, anders als in den Arbeitswochen, wo man sich vornehmlich zum gemeinsamen Mittagessen und Netzwerken trifft, um zusammen Hand anzulegen, ganz praktisch aktiv zu werden für ein Projekt, das den Mitgliedern am Herzen liegt. Uns das war in diesem Jahr die neu eröffnete Kriseneinrichtung für Jugendliche von der milaa gGmbH. Dieses Haus bietet Zuflucht, Schutz, Klärung und Neuanfang für 10 Jugendliche, die hier ca. 3-5 Wochen bleiben können und in dieser Zeit intensiv betreut werden. Sie befinden sich alle in einer Krise, Routine gibt es gerade nicht in ihrem Leben, sie müssen sich neu sortieren, waren entweder dort, wo sie wohnten, in Gefahr oder waren selbst eine Gefahr für andere. In der Müllerstr., einer ehemaligen Lackfabrik, die kürzlich erst aufwändig umgebaut wurde, ohne dass der Fabrik-Charme ganz verschwand, kommen sie in einen neuen Lebenszusammenhang, haben intensive Betreuung rund um die Uhr, lernen Regeln im Miteinander und begeben sich auf den steinigen Weg der Selbstreflexion. Die pädagogischen Mitarbeiter sind damit intensiv beschäftigt, sie nutzen alle Räume, innere wie äußere. Aber um den Dachboden konnten sie sich noch nicht kümmern: dabei ist ihnen das Bild der Nutzung klar. Hier, wo man das Haus in seiner Statik erkennen kann, zwischen den unverputzten Ziegelwänden, sollen ein paar Sofas stehen, ein Schreibtisch, freundliches Licht von der Stehlampe: es soll ein Ort werden, an dem die Betreuer einzeln mit den jungen Menschen reden, abseits vom Trubel des Wohnhauses.

Damit dieser Traum wahr wird, engagierte sich also der Rotary-Club Berlin-Kurfürstendamm finanziell – eine Spende von 5.000 € ging vorher auf das Konto der milaa gGmbH – praktisch im Arbeitseinsatz von 12 Mitgliedern und auch organisatorisch, indem sie noch ihre Jugendorganisation – den rotaract Hauptstadtclub –  einluden, von denen weitere 6 freiwillige Helfer kamen. So wurde das gemeinsame Arbeiten auch zum Erlebnis Mensch: sich gegenseitig kennen lernen, über politische und gesellschaftliche Fragen diskutieren, gemeinsam das türkische Mittagspicknick genießen: das war allen eine Freude.

Am meisten freuten sich aber die Mitarbeiter der milaa gGmbH, denn sie hatten am Ende nicht nur einen guten interessanten Tag, sondern auch einen sauberen, weiß gestrichenen Dachboden.

Herzlichen Dank für diese großartige Hilfe.


Zurück

Erste Kältehilfesaison mit Angeboten in Steglitz-Zehlendorf

Veröffentlicht

1.448 Übernachtungen in den Notübernachtungen: milaa und Ev. Diakonieverein ziehen eine positive Bilanz.


Erstmalig gab es im Rahmen der Berliner Kältehilfe auch im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zwei Notübernachtungen: die frauenspezifische Einrichtung „Maria&Martha“ sowie das Frauen und Männern offen stehende Projekt „Luis&Luise“. Insgesamt konnten 39 Plätze von Januar bis Ende März durch die beiden Projekte der milaa gGmbH in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. im Bezirk zur Verfügung gestellt werden.

Obwohl beide Notübernachtungen in der laufenden Kältehilfesaison eröffnet worden sind, ist das Angebot insgesamt gut angenommen worden. Auch die Differenzierung der Zielgruppen hat sich als sinnvoll erwiesen und somit das bestehende Angebot der berlinweit bestehenden Kältehilfeeinrichtungen ergänzt.

Maria&Martha

  • 36 Übernachtungen vom 2.-31. Januar 2017
  • 103 Übernachtungen im Februar 2017
  • 53 Übernachtungen im März 2017

 

Luis&Luise

16.-31. Januar 2017

  • 40 Übernachtungen von Frauen
  • 110 Übernachtungen von Männern

Im Februar 2017

  • 132 Übernachtungen von Frauen
  • 394 Übernachtungen von Männern

Im März 2017

  • 123 Übernachtungen von Frauen
  • 457 Übernachtungen von Männern

 

Maria&Martha
Auf dem Gelände des Evangelischen Diakonievereins in der Busseallee 21 konnten vom 2. Januar bis zum 31. März insgesamt neun Plätze speziell für Frauen angeboten werden. Berlinweit gab es sieben dieser genderspezifischen Angebote während der Kältehilfesaison. Die Grundidee von Maria&Martha war, eine kleine Einrichtung anzubieten, die als Schutzraum speziell für wohnungslose Frauen dient. Die 4-Zimmer-Wohnung mit zwei Bädern und Aufenthaltsraum liegt im Souterrain/Erdgeschoss, im 1.OG wohnt der Kaufmännische Vorstand des Evangelischen Diakonievereins mit seiner Familie. Die Nachbarn sind Ärzte, Dokumentarfilmer und Architekten, angrenzend befinden sich im Van-Delden-Haus der Gäste- und Tagungsbetrieb sowie das Diakonische Bildungszentrum. Normalerweise wird die Wohnung an Gäste vermietet; auf der Suche nach einem Standort für das Angebot entschieden der Vorstand des Evangelischen Diakonievereins und die Geschäftsführerin der milaa, diese Räume zu nutzen.

Luis&Luise
In Kooperation mit der Berliner Immobilienmanagement und dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf konnte kurzfristig mit der Königin-Luise-Straße 98 ein Objekt für die Berliner Kältehilfe genutzt und am 16. Januar eröffnet werden. Insgesamt standen 30 Plätze für Frauen und Männer zur Verfügung. Obwohl nicht so zentral gelegen wie ähnliche Angebote, war mit dem ersten Abend auch der erste Nutzer vor Ort, zwischenzeitlich erreichte die Nutzerfrequenz 99 Prozent Auslastung.

„Mit den beiden Projekten konnten wir über den Zeitraum eine Notversorgung anbieten. Dass das Angebot von so vielen Menschen angenommen worden ist, zeigt, dass der Bedarf an einer unbürokratischen Übernachtungsmöglichkeit besteht“, so Ann Jeanette Rupp, Standortleiterin der beiden Kältehilfeprojekte. „In Einzelfällen konnten wir z.B. an Sozialberatungsstellen vermitteln, aber viele unserer Gäste wollten nur einen warmen und sicheren Platz für die Nacht und etwas zu Essen.“

„Die milaa engagiert sich im Bereich der Jugend- und Flüchtlingshilfe sowie in der Obdachlosenarbeit. Mit den beiden Kältehilfeprojekten haben wir neue Erfahrungen gesammelt und werden mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf prüfen, ob wir zum 1. November 2017 erneut ein Kältehilfeprojekt anbieten werden“, Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH.

„Ich freue mich sehr, dass wir erstmals in Steglitz-Zehlendorf zwei Notübernachtungseinrichtungen für obdachlose Menschen anbieten konnten. Die große Zahl der Übernachtungen zeigt, dass auch in unserem Bezirk ein großer Bedarf besteht“, so Jan Dreher, Kaufmännischer Vorstand des Evangelischen Diakonievereins.

 


Zurück

Die milaa eröffnet eine weitere Krisen- und Clearingeinrichtung für Jugendliche in Berlin Wedding

Veröffentlicht

Bis zu 10 junge Menschen aus Berlin sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finden ab sofort in der Einrichtung „MILaa 65“ Hilfe und Unterstützung.


In einer alten Lackfabrik in der Müllerstraße 138 b finden die jungen Menschen zwischen 14 und 17 Jahren künftig eine temporäre Unterbringung und Betreuung zur Krisenbehebung und Perspektivklärung. Damit ergänzt die milaa ihr Angebot in der Jugendhilfe, das sich bisher an zwei Berliner Standorten speziell um die Problemlagen junger Menschen und deren Familien kümmert.

„Meistens sind die jungen Menschen von sozialem Ausschluss betroffen, sind von den Eltern der Wohnung verwiesen, aus anderen Einrichtungen entlassen oder von Schulen suspendiert worden. In anderen Fällen flüchten junge Menschen vor körperlichem und seelischem Leid. Aber auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die ganz eigene Hintergrundgeschichten mitbringen und zum Teil traumatisiert sind, suchen und finden bei uns Annahme und Unterstützung“, erklärt Kai Gembalies, Leiter der Krisen- und Clearingeinrichtung MILaa 65 und MILaa Mitte.

eroeffnung_milaa_65Die Unterbringung erfolgt dabei durch die Jugendämter oder den Jugendnotdienst, die bei den Krisen- und Clearingeinrichtungen anfragen, um die Jugendlichen in kurzfristige Obhut zu bringen. Dabei geht es zunächst um die Sicherstellung der existenziellen Bedürfnisse, also die Versorgung mit einem Schlafplatz, mit Essen und Trinken, einer Gesundheitsfürsorge, aber auch die empathische Aufnahme.

Für die Jugendlichen, die von der Schule suspendiert oder nicht mehr schulpflichtig sind, soll es in der Einrichtung eine „bildungsmotivierende Werkstatt“ geben, die nicht nur bildungsfördernde Aktivitäten anbietet, sondern auch eine klare und sinnerfüllte Tagesstruktur schafft, die den Jugendlichen Sicherheit, Stabilität und Orientierung geben soll.

Das Motto der Kolleginnen und Kollegen lautet: „Solange wie nötig und so kurz wie möglich“. Angestrebt wird eine möglichst kurzzeitige Intervention und Unterbringung in der Kriseneinrichtung und eine gute Vorbereitung entweder einer Rückkehr in die Herkunftsfamilie oder der Vermittlung in eine passende Anschlusseinrichtung wie beispielsweise in Wohngruppen oder betreutes Einzelwohnen.

 


Zurück

Mehr Notübernachtungsplätze für obdachlose Menschen in Steglitz-Zehlendorf

Veröffentlicht

Mit dem Projekt „Luis und Luise“ bietet die milaa gGmbH in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. vom 16. Januar bis zum 31. März 2017 eine weitere Notübernachtung für 30 obdachlose Männer und Frauen an.


»Niemand soll erfrieren!« Das ist das Ziel der Einrichtungen, die im Rahmen der Berliner Kältehilfe Notübernachtungsplätze anbieten. Zum 1. Dezember gab es knapp 700 dieser Plätze, mit dem neuen Jahr eröffneten weitere Notübernachtungen und Nachtcafés in Berlin.

Insgesamt 39 Plätze werden ab Januar bis Ende März durch die beiden Projekte der milaa gGmbH in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. im Bezirk Steglitz-Zehlendorf zur Verfügung gestellt. Die Projekte ergänzen das Angebot der Berliner Kältehilfe.

Bei der Notübernachtung »Luis & Luise«, die ab dem 16. Januar in der Königin-Luise-Straße 98 für 30 obdachlose Männer und Frauen einen Platz zum schlafen bietet, handelt es sich um die zweite Notübernachtungsmöglichkeit in Steglitz-Zehlendorf. Mit einer ersten Notübernachtung für neun obdachlose Frauen, startete die milaa gGmbH zusammen mit dem Evangelischen Diakonieverein am 2. Januar mit dem Projekt »Maria & Martha«.

Mehr Informationen zu den beiden Projekten finden Sie hier auf unserer Webseite…


Zurück

»Ich wünsche mir, in eine friedliche Heimat zurückzukehren«

Veröffentlicht

Ein vorweihnachtlicher Nachmittag in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm


Weihnachtsgeschichten
Um Geschichten, Lieder, Bräuche und Wünsche rund um die Weihnacht ging es am Montag, den 19. Dezember in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm. Zu Gast waren MdA Cornelia Seibeld, Stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Steglitz-Zehlendorf, Pfarrer Martin Vogel, Länderbeauftragter für Berlin und Brandenburg, Dr. Johan Wagner, Regionalberatung für EU-Fördermittel in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sowie Javad Dubiran, Vertreter der iranischen Opposition NWRI.

Die Gastgeber Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH und Sean Corleone, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft, freuten sich über die Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Ehrenamtlichen, die der Einladung gefolgt waren. »Für mich ist es eine Veranstaltung meines Herzens. Denn selten besinnt man sich darauf, was zu Weihnachten am wichtigsten ist«, begrüßte Jeanne Grabner die Anwesenden. Pfarrer Vogel las zusammen mit Herrn Wagner klassische Weihnachtsgeschichten vor, es wurde gemeinsam musiziert und gesungen. Arno Schmidt, Mitarbeiter der milaa, begleitete mit seiner Gitarre diesen adventlichen Nachmittag.

Aber nicht nur die Frage wie Weihnachten in Deutschland gefeiert wird, sondern auch welche Feste man als Moslem feiert, waren Themen dieses geselligen Nachmittags. »Jesus ist für uns Moslems ein Botschafter für Frieden« erklärte Javad Dubiran, der ursprünglich aus dem Iran kommt aber schon viele Jahre in Deutschland lebt.

Frieden auf der Welt, ein Lagercontainer und ein Gesundheitshaus – Wünsche zu Weihnachten
Mehr Zeit mit der Familie, zurückkehren in eine friedliche Heimat und Frieden auf der Welt – diese Wünsche äußerten Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Gäste. Einrichtungsleiter Sean Corleone wünscht sich für die Gemeinschaftsunterkunft einen Lagercontainer, um die Habseligkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner, denen eine Abschiebung droht, einzulagern. Jeanne Grabner wünscht sich ein Gesundheitshaus, in dem geflüchtete kranke Menschen von ihren Familienangehörigen gesund gepflegt werden können. Mit ein wenig Wärme im Herzen und in vorweihnachtlicher Stimmung ging man in der Hoffnung auf ein friedliches neues Jahr hinaus.


Wir freuen uns über Spenden!

Unser Spendenkonto
Empfänger: milaa gGmbH
Bank: KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 0000 8428 42
BIC: GENO DE D1 DKD

Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns am Anfang des kommenden Jahres automatisch eine Spendenbescheinigung von uns, wenn Sie Ihre Adresse bei der Überweisung angeben.


Zurück

Geschichten über Weihnachten am 19.12. um 16 Uhr

Veröffentlicht

Geschichten über Weihnachten am 19. Dezember um 16 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm!


Weihnachtsgeschichten
Was ist eigentlich Weihnachten? Was feiern die Christen in Deutschland? Was feiern die, die an keinen Gott glauben? Und was tun die muslimischen oder andere nicht-christliche Menschen an diesen Tagen? Ist es ein religiöses Fest? Ein kulturelles Fest? Welche Geschichten ranken sich um die Weihnacht? Geschichten, die in aller Welt passiert sind? Weihnachtsgeschichten über Flucht und Vertreibung?

Wir wollen diese Geschichten am 19.12. um 16 Uhr hören und erzählen, Musik genießen und selbst singen, erfahren, was in Deutschland mit dieser hohen Festlichkeit im Jahr verbunden wird und was die geflüchteten Menschen mitbringen und erwarten.

Die Gemeinschaftsunterkunft
In der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm betreut die milaa gGmbH bis zu 300 besonders schutzbedürftige Menschen aus Syrien, Eritrea und anderen Kriegsgebieten. »Unabhängig von der jeweiligen Glaubensrichtung, besteht bei den Bewohnern, ein großes Interesse, die Art und Weise kennen zu lernen, in der in Deutschland die Adventszeit und das Weihnachtsfest verbracht werden«, berichtet Sean Corleone, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft.

Kommen Sie zum Ostpreußendamm 108
Besuchen Sie uns und hören Sie Geschichten um die Weihnacht! Wann: Am 19. Dezember 2016 um 16 Uhr | Wo: Ostpreußendamm 108 in 12207 Berlin.


Wir freuen uns über Spenden!

Unser Spendenkonto
Empfänger: milaa gGmbH
Bank: KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 0000 8428 42
BIC: GENO DE D1 DKD

Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns am Anfang des kommenden Jahres automatisch eine Spendenbescheinigung von uns, wenn Sie Ihre Adresse bei der Überweisung angeben.


Zurück

Erste Notübernachtung für Frauen in Steglitz-Zehlendorf

Veröffentlicht

Mit dem Projekt „Maria und Martha“ bietet die milaa gGmbH in Kooperation mit dem Evangelischen Diakonieverein Berlin-Zehlendorf e.V. vom 2. Januar bis zum 31. März 2017 eine Notübernachtung für neun obdachlose Frauen an.


In Berlin gibt es schätzungsweise 3.000 bis 6.000 Obdachlose, eine Statistik gibt es nicht. Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, bedeutet das Übernachten im Freien ein Spiel mit dem Leben. Wer nicht erfrieren möchte, versucht einen der begehrten Schlafplätze in einer Notübernachtung oder einem Nachtcafé zu ergattern. Die Anzahl der Übernachtungsmöglichkeiten in Berlin für Obdachlose hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Rar gesät sind jedoch Notübernachtungen nur für Frauen. Derzeit werden im Rahmen der Berliner Kältehilfe 71 Plätze für Frauen angeboten.

In Steglitz-Zehlendorf gab es bislang keine Möglichkeit der Notübernachtung, sondern lediglich zwei Suppenküchen. Das soll sich ab dem 2. Januar ändern. Auf dem Gelände des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V. bietet die milaa gGmbH (miteinander leben, aber anders) bis 31. März, täglich von 19 Uhr bis 8 Uhr am Folgetag, eine Notübernachtung für neun obdachlose Frauen an. Das Projekt mit dem Namen »Maria und Martha« ergänzt das Angebot der Berliner Kältehilfe. Neben Übernachtungs- und Duschmöglichkeiten, werden auch Abendessen und Frühstück sowie Beratungsleistungen nach Bedarf angeboten. Auch die Ausgabe von Kleidung und Hygieneartikeln ist geplant.

»Unser Angebot lebt durch die Gemeinschaft, die sowohl durch die Schwesternschaft an sich, als auch durch die soziale und diakonische Verantwortung des Einzelnen geprägt wird«, so Ann Jeanette Rupp, Projektleitung und Ehrenamtskoordinatorin.

Um das Projekt »Maria und Martha« zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. »Wir haben schon vor Beginn des Projektes viel positiven Zuspruch erfahren, aber wir benötigen weitere Unterstützung. Ob Sach-, Zeit- oder Geldspenden, jeder, der sich einbringen möchte, findet hier eine Möglichkeit.«


Kontakt:
Frau Ann Jeanette Rupp
Tel.: (030) 805 88 79-11
Mail: rupp@milaa-berlin.de
Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Seite …

Unser Spendenkonto:
Empfänger: milaa gGmbH
Bank: KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 0000 8428 42
BIC: GENO DE D1 DKD
Verwendungszweck: Kältehilfe

Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns am Anfang des kommenden Jahres automatisch eine Spendenbescheinigung von uns, wenn Sie Ihre Adresse bei der Überweisung angeben.


Zurück

Weihnachtsgeschenke für Flüchtlingskinder

Veröffentlicht

Weihnachtsbasar am 3. Dezember von 13 bis 18 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm!


Die Vorbereitungen laufen
Es wird gebastelt, genäht und gebacken in der Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge am Ostpreußendamm. Mit einem Weihnachtsbasar am Samstag, den 3. Dezember von 13-18 Uhr, soll Geld gesammelt werden für Weihnachtsgeschenke.

Sich selbst und Kindern eine Freude machen
Unsere Kultur etwas besser kennenlernen, Raum für Begegnungen und Austausch schaffen und vor allem den Kindern der Einrichtung eine Freude bereiten: aus diesen Gründen veranstalten Bewohnerinnen und Bewohner am 3.12.2016 zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm 108 in Berlin-Lichterfelde einen Weihnachtsbasar. Neben dem Verkauf von Selbstgemachtem aus der hauseigenen Nähstube und kleinen Bastelarbeiten der Kinder, werden auch traditionelles Gebäck und warme Getränke angeboten. »Mit dem Erlös möchten wir den Kindern in unserer Einrichtung eine kleine Freude machen und Weihnachtsgeschenke kaufen«, so Marika Puschmann, stellvertretende Einrichtungsleiterin.

Die Gemeinschaftsunterkunft
In der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm betreut die milaa gGmbH bis zu 300 besonders schutzbedürftige Menschen aus Syrien, Eritrea und anderen Kriegsgebieten. »Unabhängig von der jeweiligen Glaubensrichtung, besteht bei den Bewohnern, ein großes Interesse, die Art und Weise kennen zu lernen, in der in Deutschland die Adventszeit und das Weihnachtsfest verbracht werden«, berichtet Sean Corleone, Einrichtungsleiter der Gemeinschaftsunterkunft.

Kommen Sie zum Ostpreußendamm 108
Über zahlreiche Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsbasars freuen sich die Bewohner und Mitarbeiter der Gemeinschaftsunterkunft. Auch mit einer kleinen Spende kann man dazu beitragen, ein Lächeln ins Gesicht der Kinder zu zaubern. Wann und Wo: Am 3. Dezember 2016 von 13 bis 18 Uhr Ostpreußendamm 108 in 12207 Berlin.


Wir freuen uns über Spenden!

Unser Spendenkonto
Empfänger: milaa gGmbH
Bank: KD-Bank eG
IBAN: DE86 3506 0190 0000 8428 42
BIC: GENO DE D1 DKD

Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Sie erhalten von uns am Anfang des kommenden Jahres automatisch eine Spendenbescheinigung von uns, wenn Sie Ihre Adresse bei der Überweisung angeben.


Zurück

Deutsche Jugendliche helfen Flüchtlingskindern in Berlin

Veröffentlicht

Unsere Notunterkunft am Buckower Damm in Neukölln hat sich am multimedialen Jugendprojekt »Berlin und wir!« im Auftrag des ZDF für den KIKA beteiligt.


Vier Berliner Jugendliche und vier Jugendliche im Alter zwischen 11 und 16 Jahren aus Afghanistan, Syrien und dem Irak haben drei Monate lang ihren Alltag geteilt. Gemeinsam als Gruppe oder zu zweit in Teams haben sie das gemacht, was Jugendliche überall auf der Welt gerne tun: Spaß miteinander haben, neugierig aufeinander sein, füreinander da sein. Sie wollten herausfinden, wie das Zusammenleben von geflüchteten und hiesigen Jugendlichen gelingen kann. Dabei diskutierten die Jugendlichen immer wieder große Themen, die ihnen wichtig sind, wie Heimat, Flucht und Hoffnungen für die Zukunft. Sie sprechen offen über Gleichberechtigung von Mann und Frau, Toleranz und Religion.

Begleitet wurden Sie dabei von einem Kamera-Team oder haben sich selbst per Smartphone dokumentiert und wirklich einzigartige und unterhaltsame Momente festgehalten. Auch das Mädchen Bayan, die in unserer Notunterkunft am Buckower Damm lebte, hat bei diesem sehr informativen und integrativen Projekt mitgemacht und lässt die Zuschauer an ihrem Alltag teilhaben.

Redaktionsleiterin Eva Radlicki sagt zum Projekt: »Der Blick auf die Kinder, die aus anderen Ländern nach Deutschland geflohen sind, ist zumeist voller Mitleid. Empathie ist natürlich sehr wichtig angesichts der Schicksale, die sich unsere jungen Zuschauer gar nicht vorstellen können. Häufig bleiben die geflüchteten Kinder auf diesen einen Aspekt reduziert: Sie sind arme Flüchtlinge. Im Gegensatz dazu scheint das Leben der Kinder in Deutschland voller Möglichkeiten und ist damit interessant. Mit „Berlin und wir!“ wollen wir unseren Zuschauern zeigen, dass auch die geflüchteten Kinder Hobbies, Talente und Begabungen haben, dass auch sie gerne lustig, kreativ und verrückt sind. Das Projekt bedeutet, einander in vielen Facetten kennenzulernen. Zu erkennen, dass ein geflüchtetes Kind viel mehr ist als nur ein Opfer übler Umstände, dass es ähnliche Dinge kann, weiß und mag wie man selbst, kann den Zuschauern Beispiel sein und das Gefühl von Fremdheit nehmen, welches oft daran hindert, auf andere zuzugehen.«

Eine erste Vorschau ist nun zum Reinschnuppern online (http://www.tivi.de/mediathek/berlin-und-wir-2789828/berlin-und-wir-2828858/) und ab Montag, dem 17. Oktober um 20.10 Uhr in acht Folgen on Air. Das Online-Angebot auf zdftivi.de/berlin-und-wir wird bis zum Sendestart und während der Ausstrahlung stetig wachsen.

Zu »Berlin und wir!« ist online ein Blog mit exklusivem Video-Material geplant, das zum Teil von den Protagonisten selbst erstellt wurde. Die User erleben dabei die Jugendlichen aus einem anderen  Blickwinkel. Sie lernen sie noch näher kennen und erfahren viel über die gemeinsamen Aktionen und Erlebnisse. Außerdem soll es im Blog kurze Vorstellungsclips, Steckbriefe sowie Hintergrundinfos zu den Ländern, aus denen die geflüchteten Jugendlichen stammen geben. Geplant sind auch zwei Chats mit den  Protagonisten. Die Folgen von »Berlin und wir« sind nach Ausstrahlung in der ZDFtivi-Mediathek und in der ZDFtivi-App abrufbar.

 


Zurück

Gemeinsam das Zuckerfest gefeiert

Veröffentlicht

Nach 30tägigem Fasten wird das Zuckerfest drei Tage lang gefeiert. Es gehört zu den wichtigsten muslimischen Feiertagen.


Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, lächelnde Gesichter, ausgelassene Stimmung und fröhliche Kinder, die sich auf dem Spielplatz austoben oder dem Zauberkünstler gespannt zuschauen. Eine bunt gemischte Menschenmenge, die sich offen und neugierig begegnet und sich trotz einiger Sprachbarrieren angeregt austauscht. Ein geselliges Beisammensein und ausgiebiges Schmausen von landestypischen  Speisen. Dieses Bild zeigte sich am Donnerstag, den 7. Juli beim Zuckerfest, welches die Bewohnerinnen und Bewohner der Notunterkunft Buckower Damm und der Gemeinschaftsunterkunft Ostpreußendamm gemeinsam mit Mitarbeitern, Nachbarn und Ehrenamtlichen zum Ende des Fastenmonats Ramadan im Innenhof der Gemeinschaftunterkunft gefeiert haben.

Für Muslime in Syrien, dem Irak und in anderen umkämpften Gebieten ist das Fest seit einigen Jahren überschattet von Krieg und religiösen und territorialen Konflikten.  „Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind vor Krieg und vor Gewalt geflüchtet. In Deutschland möchten Sie ein neues Leben beginnen. Die meisten der Flüchtlinge, die derzeit in unseren beiden Einrichtungen  leben,  sind Muslime und halten sich an die Regeln des Fastenmonats. Sowohl in unserer Notunterkunft in Neukölln als auch in unserer Gemeinschaftsunterkunft in Lichterfelde konnten Sie den Ramadan begehen“, so Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH.

Während des Ramadans verzichten gläubige Moslems von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. In der Notunterkunft am Buckower Damm fasteten fast 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner. Ausgenommen Kinder, Schwangere, alte und kranke Menschen. „Das Fasten bot unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ein wenig Abwechslung im Alltag. Wenn die Sonne abends unterging, wurde gemeinsam das Fasten gebrochen. Ein orientalisches Buffet, welches extra für den Fastenmonat von einem orientalisch, libanesischen Restaurant bereitgestellt wurde, sorgte auch geschmacklich für ein wenig Abwechslung“, berichtet Philipp Fischer, Einrichtungsleiter in der Notunterkunft am Buckower Damm.

Nach 30tägigem Fasten wird das Zuckerfest drei Tage lang gefeiert. Es gehört zu den wichtigsten muslimischen Feiertagen. Muslime danken mit diesem Fest Gott dafür, dass sie die Kraft und die Ausdauer gefunden haben, die religiöse Pflicht des Fastens zu erfüllen. Kinder freuen sich besonders über Süßigkeiten und kleine Geschenke. Anlässlich des gemeinsamen Zuckerfestes am Ostpreußendamm haben einige Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft mit viel Liebe und Ausdauer traditionelle süße Backwaren hergestellt, die dann besonders zur Freude der Kinder den Nachmittag versüßt haben.

Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an alle Ehrenamtlichen, die dieses Fest zu einem besonders gelungenen Erlebnis für unsere Bewohnerinnen und Bewohner gemacht haben.

 


Zurück

»Voll fit!«

Veröffentlicht

Unser Staffellauf-Team aus der Gemeinschaftsunterkunft


Teamstaffel_2_web_1Sean Corleone, kommissarischer Leiter der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm, läuft am 3.6. bei der Teamstaffel zusammen mit Mulvebrhan (21), Habtom (20), Yohannes (47) und Johannes (23). Die vier stammen ursprünglich aus Eritrea und sind Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft. Ihre große Gemeinsamkeit: Sportbegeisterung.

Der Evangelische Diakonieverein nimmt bereits zum siebten Mal an der 5×5 km Team-Staffel der Berliner Wasserbetriebe teil. Das Motto: »Diakonie verein(t)«. Insgesamt acht Staffeln und somit 40 Läuferinnen und Läufer bringen wir in diesem Jahr an den Start, eine Anfrage ging auch an die Kolleginnen und Kollegen der Gemeinschaftsunterkunft. Und Sean Corleone hatte auch gleich eine Idee, wen er denn fragen würde. Er habe keine fünf Minuten erklären müssen, worum es denn gehe. Alle hätten gleich begeistert zugestimmt und seit der Anfrage für den Team-Event oft gemeinsam trainiert. Das freut den Einrichtungsleiter, denn auch er findet in sportlichen Aktivitäten weit mehr als „nur“ den Gesundheitsaspekt. „Sport motiviert und macht gute Laune. Außerdem kommt man während solcher aktiven Phasen auf ganz neue und andere Ideen, egal ob im beruflichen oder privaten Bereich. Es gibt ganz neue Energien!“

Wir wünschen den LäuferInnen vom OPD, den MitarbeiterInnen und Mitgliedern des Diakonievereins, den KollegInnen aus anderen diakonischen Einrichtungen und Ehrenamtlichen toi, toi, toi! Wir freuen uns auf einen geselligen Abend, eine ausgelassene Stimmung und nette Begegnungen.

 


Zurück

»Beeindruckende Lebenskraft und sehr viel menschliche Not«

Veröffentlicht

Ulrich Lilie, Präsident von Diakonie Deutschland, besucht unsere Flüchtlingsunterkunft am Ostpreußendamm und schreibt darüber.


ulrich-lilie-zu-besuchAm 31.08.2015 wurde die von uns betriebene Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Lichterfelde eröffnet – sie ist eine der 6 Flüchtlingsunterkünfte, die der Senat in Berlin in 2015 errichtet hat. Hier haben rund 300 Menschen mit einem besonderen Schutzbedürfnis ein Zuhause auf Zeit gefunden. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum Steglitz e.V. sowie mit dem Bezirksamt und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales verwirklicht.

Ulrich Lilie zu Gast

Am 19. Mai hat der Präsident der Diakonie Deutschland, die Flüchtlingsunterkunft besucht. Mit der Überschrift: »Beeindruckende Lebenskraft und sehr viel menschliche Not« schreibt er über die Gespräche, die er vor Ort geführt hat und seine Eindrücke. Lesen Sie den „Blog von Ulrich Lilie…“

 


Zurück

Kennenlernen: Sonntagseinladung in den Ostpreußendamm

Veröffentlicht

Ein gutes Miteinander ist wichtig


ma-gu-und-brunchAm 30. April lud die milaa gGmbH die Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm zu einem Brunch ein. In gemütlicher Atmosphäre trafen sich rund 30 Gäste. Mit dabei die Geschäftsführerin der milaa, Frau Jeanne Grabner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung. Der sonnige Vormittag mit gutem Essen und interessanten Gesprächen ist der Auftakt einer Reihe von geplanten Terminen. »Uns ist ein gutes Miteinander wichtig, denn nur durch Offenheit und Transparenz kann Gemeinschaft gelingen. Deshalb wollen wir einen offenen Dialog mit allen Beteiligten und laden schon jetzt zum nächsten Termin herzlich ein.«, so Jeanne Grabner.

Der nächste Termin ist in Planung. Wenn Sie in den Verteiler aufgenommen werden möchten, schicken Sie uns eine E-Mail, wir informieren Sie dann. Ihr Ansprechpartner: E-Mail: corleone@milaa-berlin.de

 

 

 

 

 


Zurück

Flüchtlingshilfe – Heike Erpel ist mittendrin und berichtet von ihren Erfahrungen

Veröffentlicht

Ein Interview mit Diakonieschwester Heike Erpel, die als Hauswirtschafterin in der Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm in Berlin-Lichterfelde arbeitet


Die milaa gGmbH, eine Tochtergesellschaft des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V., ist seit Anfang 2015 an verschiedenen Standorten in der Flüchtlingshilfe engagiert. Am 31. August 2015 eröffnete die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm in Berlin-Lichterfelde. Bis zu 300 Menschen mit einem besonderen Schutzbedürfnis finden hier ein Zuhause auf Zeit. „Mit unseren Angeboten im Rahmen der Flüchtlingsunterbringung wollen wir mehr als nur eine erste Zuflucht bieten. Die Menschen, die aus Kriegs- und Krisengebieten ihren Weg zu uns gefunden haben, benötigen neben der sozialpädagogischen Betreuung auch eine Perspektive. Diese Schritte, von der Verarbeitung der Geschehnisse bis hin zu dem Mut, ein neues Wagnis, ein neues Leben zu beginnen, wollen wir nach allen Kräften begleiten“, so Gisela Netzeband. Frau Netzeband ist als Geschäftsführerin der milaa gGmbH Ende März in den Ruhestand gegangen und hat die Aufgaben an ihre Nachfolgerin Jeanne Grabner weitergeben.

Um diese Ziele zu erreichen, bedarf es nicht nur der räumlichen und materiellen Ausstattung, sondern auch eines qualifizierten und hochmotivierten Teams. Am Ostpreußendamm sind Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen, Haustechniker, Sicherheitsdienstleute und viele freiwillige Helfer dafür da, ein Stück weit Normalität herzustellen, für Sorgen und Nöte da zu sein und bei bürokratischen Hürden zu helfen.

Dass das ein interessantes Arbeitsfeld sein könnte, dachte sich Diakonieschwester Heike Erpel schon, als sie in den ersten Tagen der Eröffnung ehrenamtlich vor Ort tätig wurde. „Da soll mich der Weg hinführen, wenn sich die Chance bietet“, dachte sich die 35jährige. In der aktuellen Situation sei es ihr wichtig, mit anpacken zu können und den Menschen vor Ort zu helfen. Und tatsächlich bot sich ihr kurze Zeit später die Gelegenheit, denn für die Gemeinschaftsunterkunft wurde eine Hauswirtschafterin gesucht. Schwester Heike zögerte keinen Moment. Im Dezember arbeitete sie zunächst noch mit einer halben Stelle in der Verwaltung des Evangelischen Diakonievereins in Zehlendorf und mit einer halben Stelle in der Unterkunft und startete dann im Januar ganztägig am Ostpreußendamm.

Da die Gemeinschaftsunterkunft seit ihrer Eröffnung zum Teil als Notunterkunft genutzt wird, ist Schwester Heike u.a. für die Essensausgabe der kalten und warmen Mahlzeiten, die Absprachen mit dem Caterer und der Ausgabe der Grundausstattung verantwortlich. Hinzu kommen die Draufsicht auf die Einhaltung hygienischer Aspekte, Lagerung, Ausgabe, Koordination der Bestellungen mit der Wäsche- und Reinigungsfirma. Neben den originären Aufgaben ist in einer sozialen Einrichtung vor allem eins im Fokus der Aufmerksamkeit: Der Mensch. „Unser Team arbeitet sehr eng zusammen. Wir sind darauf angewiesen, dass jeder die wichtigsten Infos über die Bewohner*innen hat und dass wir uns gut austauschen“, so Schwester Heike.  Insbesondere bei der Essens- und Wäscheausgabe komme man mit den Leuten schnell in Kontakt, zumindest mit denen, die diesen suchten, auf die anderen müsse man anders zugehen. Mit ihrer freundlichen und interessierten Art hat Schwester Heike einen „guten Draht“ zu vielen Bewohner*innen gefunden. „Von Zeit zu Zeit bekommen wir dann auch Einladungen von den Bewohner*innen, wenn wir auf den Gängen an den Wohneinheiten vorbeigehen“, erzählt Schwester Heike. Aber diese lehnt sie oft charmant ab, wobei ihr das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Bewohner*innen viel bedeutet. „Man bekommt jeden Tag etwas zurück, das ist großartig und bestätigt mich darin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Denn natürlich ist auch jeder Tag mit neuen Herausforderungen verbunden, z.B. mit der Kommunikation. Ihr Englisch werde immer besser, erzählt Schwester Heike, aber in einem Haus mit den verschiedensten Sprachen reicht das oft nicht aus. „Also wird man erfinderisch – mit Lerneffekt. Für die Essensausgabe habe ich kleine Karten, auf denen Tiere und Gemüse abgebildet sind. Dann kann ich gut erklären, was das ist und mein Gegenüber hört dann schon mal die Worte ‚Huhn, Brokkoli oder Nudeln‘. Es ist wirklich schön, dabei zu sein und miterleben zu können, wie die Fortschritte des Einzelnen sind und wir haben tolle ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die vor Ort Kurse geben oder die Kleiderkammer koordinieren“, sagt Schwester Heike strahlend. Aktuell gebe es eine Familie, die in Kürze in die eigene Wohnung ziehen werde. Und da fiebert man dann schon ein Stück weit mit und freut sich, wenn alles klappt.

Auch sonst seien die Rahmenbedingungen des Ostpreußendamms sehr gut, was sich an einer guten Stimmung in beiden Häusern erkennen lässt. Es ist relativ ruhig, was man hört, ist Kinderlachen; trifft man auf den Gängen Bewohner*innen, so grüßen diese freundlich und herzlich. In einer der Gemeinschaftsküchen geht es heiß her, aber nur auf dem Herd. Ein großer Topf wird gerade von einer Mutter für die Familie zubereitet, einen Herd weiter wird gebraten. Es köchelt und dampft und riecht köstlich. Zwei Türen weiter huscht eine Frau noch schnell in den Raum, dort hat gerade der Deutschkurs angefangen.

Dieses gute Miteinander erreicht man nur gemeinsam, denn natürlich darf man nicht vergessen, dass all diese Menschen vor Krieg, Folter und Tod geflohen sind. Schwester Heike ist sich dessen sehr bewusst und bei all den neuen Erfahrungen und durch die Gespräche mit den Bewohner*innen nimmt sie schon jetzt für sich persönlich mit: „Ich bin voller Dankbarkeit. Für das, was ich habe, dass ich meine Familie nicht im Krieg verloren habe oder Angst um meine Liebsten haben muss oder abhängig von anderen bin. Und ich bin dankbar, dass ich den Menschen hier vor Ort helfen kann.“ Und wie so oft seien es die kleinen Dinge, die das Leben erleichtern. So gehört zum Beispiel zur Erstausstattung für neue Bewohner*innen ein Topf, es ist ein handelsüblicher normal großer Topf. Wenn es sich allerdings um eine mehrköpfige Familie handelt, dann ist dieser einfach zu klein. „Wenn ich so etwas dann mitbekomme, dann ist es mein Ziel, schnell und einfach eine Lösung zu finden, um die Situation zu verbessern. Ob über Freunde und Bekannte, die Ehrenamtlichen, oder, oder, oder. Tatsächlich bin ich mehr als begeistert, dass es so viel Hilfsbereitschaft gibt!“


Danke für das Interview!

Das Gespräch wurde geführt von Ann Jeanette Rupp

 


Zurück

Macht der Immobilienbesitzer in Berlin: Neuer Hausbesitzer kündigt eine Obdachloseneinrichtung in Wedding

Veröffentlicht

Ungerecht, aber wahr! Ein Beispiel für die Macht der Immobilienbesitzer in Berlin Neuer Hausbesitzer kündigt, trotz Zusicherung des Weiterbetriebs, eine seit acht Jahren bestehende ASOG-Einrichtung mit 96 Plätzen in Wedding


Der milaa gGmbH, ein Tochterunternehmen des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V., wurde der Mietvertrag für die ASOG-Einrichtung „Panorama Nord“ in der Osloer Straße 80 gekündigt. Trotz Zusicherung für den Weiterbetrieb kündigte der neue Immobilienbesitzer, Günter Fischer, den seit acht Jahren bestehenden Mietvertrag und vermietet die ASOG-Einrichtung stattdessen an einen anderen sozialen Träger. Das Haus muss bis zum 30. September 2016 geräumt werden. Um die Arbeit mit Obdachlosen bzw. mit Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, fortzusetzten, sucht die milaa gGmbH nun ein neues Haus mit bis zu 100 Wohnplätzen.

Das Haus in der Osloer Straße wurde vor wenigen Wochen von Günter Fischer, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Potsdam, aus der Insolvenzmasse der Alten Treberhilfe erworben. Nach monatelangen Verhandlungen über einen neuen Mietvertrag, der bereits Anfang des Jahres unterschriftsreif vorlag, wurde dem gemeinnützigen Träger auf Nachfrage vom Juristen mitgeteilt, dass es keinen neuen Vertrag geben wird. Zu dieser Zeit war der Verkauf bereits abgeschlossen und das Objekt an Herrn Fischer übergegangen. Jeanne Grabner, Geschäftsführerin der milaa gGmbH fragt: „Wurden die Verhandlungen mit uns nur zum Schein geführt, um den Kauf des Hauses über die Bühne zu bringen?“ Warum sich Herr Fischer im Fall der Osloer Straße gegen den aktuellen sozialen Träger entschieden hat, ist unklar. Der Preis kann es nicht gewesen sein, denn die milaa gGmbH hat stets deutlich gemacht, dass sie bereit ist mehr Miete zu zahlen als aktuell.

Die Nachricht, das Haus bis zum 30. September 2016 zu räumen, traf Dariusz Sasin, Einrichtungsleiter vom Panorama Nord und sein siebenköpfiges Team völlig überraschend. Nach acht Jahren die er das große Haus durch die Höhen und Tiefen der Alten Treberhilfe, später dann der Neuen Treberhilfe und seit Januar 2016 der milaa gGmbH führte, hoffte er auf Ruhe und Planbarkeit, um seine Arbeit in hoher Qualität weiter zu führen. Denn sein Anliegen war es stets, trotz aller Schwierigkeiten und Unsicherheiten, den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Ort der Sicherheit und der Beständigkeit zu geben.

Auf Nachfrage wurde vom Union Hilfswerk bestätigt, dass sie die ASOG-Einrichtung in der Osloer Straße ab Oktober 2016 weiter betreiben wird. Für die derzeit dort lebenden wohnungslosen Menschen ist es die beste Lösung, um nicht obdachlos zu werden. „Die Situation zeigt deutlich, welche Macht Immobilienbesitzer in Berlin inzwischen ausüben können. Aufgrund ihrer neuen Machtposition gestalten sie soziale Arbeit und das nicht immer aus sozialpädagogisch-inhaltlichen Erwägungen heraus. Die ohnehin stärker werdende Konkurrenz um bezahlbaren Wohnraum wird zudem befördert, wenn eine ureigene sozialpolitische Aufgabe Privaten überlasse wird, die daraus ein Geschäft machen“, so Grabner.

Die milaa sucht nun ein neues Haus mit bis zu 100 Wohnplätzen. Jeanne Grabner hofft, dass es in Berlin Immobilienbesitzer gibt, die professionelle diakonische soziale Arbeit zu schätzen wissen und ihr eine Chance in der Zukunft geben.


Zurück

 

Führungswechsel nach Sanierung, Jeanne Grabner setzt auf Qualität und neue Ideen

Veröffentlicht

Nach rund zweijähriger Sanierungsphase ist die NTH Hilfe in Berlin in den Betrieb der milaa gGmbH übergangen.


»Wir sind froh, die Zeiten der Sanierung und der Betriebsübergänge erfolgreich hinter uns gelassen zu haben und uns mit neuer Kraft den drängenden Aufgaben unserer Zeit zu stellen«, so Gisela Netzeband, die scheidende Geschäftsführerin. Jan Dreher, kaufmännischer Vorstand des Ev. Diakonievereins und Gesellschafter der milaa, zeigt sich mit den bisherigen Entwicklungsschritten des ehemaligen Sorgenkindes sehr zufrieden. »Wir hatten besonders am Anfang turbulente Zeiten. Mit den bisherigen Geschäftsführern und insbesondere in den letzten zwei Jahren mit Frau Netzeband haben wir viel erreicht und werden den Weg gemeinsam und erfolgreich weitergehen.«

Milaa steht für »Miteinander leben, aber anders« – das beschreibt die vielfältigen Hilfeangebote des sozialen Trägers. So unterhält das Tochterunternehmen des Evangelischen Diakonievereins eine Kriseneinrichtung für Minderjährige, betreute Wohnangebote und zwei Obdachloseneinrichtungen. Seit Anfang 2015 engagiert sich der Träger in der Flüchtlingsarbeit. Dabei hat er sich bislang sowohl in der kurzfristigen Übernahme von drei Notunterkünften in Berlin-Neukölln, als auch mit der Einrichtung und dem Betrieb einer Gemeinschaftsunterkunft (GU) in Lichterfelde als zuverlässiger Partner etabliert.

Insbesondere durch die GU am Ostpreußendamm gehen Impulse für eine gelungene Unterbringung von besonders schützenswerten Flüchtlingen für ganz Berlin aus – sei es in der architektonischen Gestaltung des Containerdorfes, in den angepassten Therapie- und Beratungsangeboten für traumatisierte Flüchtlinge oder in der beispielhaften Arbeit mit Ehrenamtlichen.

Für die milaa gGmbH steht das Flüchtlingsthema aber nicht in Konkurrenz zu der sonstigen sozialen Arbeit. »Das Flüchtlingsthema hat uns gezeigt, zu wie viel Solidarität unsere Gesellschaft fähig ist. Künftig wird es darum gehen, diese Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dies tun wir, indem wir sie nicht als Probleme, sondern mit ihren Ressourcen sehen«, so Jeanne Grabner, die neue Geschäftsführerin der milaa gGmbH.

Perspektivisch sollen die verschiedenen Betreuungseinrichtungen, seien es Flüchtlingsunterkünfte, Obdachlosenheime oder auch temporäre Jugendbetreuungseinrichtungen stärker zusammengedacht werden. Durch die Entwicklung von übergreifenden Angeboten können Menschen Stabilität finden, auch wenn sich ihre Bezugssysteme ändern. Jeanne Grabner: »Das erfordert Kreativität und ressortübergreifendes Denken und Handeln, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass besonders in Zeiten der Not dazu die Bereitschaft besteht – auch und gerade in Politik und Verwaltung.«

Ein besonderes Augenmerk wird dabei immer auf der Jugendförderung liegen. Grabner, die vorher bei der Stiftung SPI und im Quartiersmanagement tätig war, engagiert sich besonders für die Chancengleichheit der Jugend: »Wenn einem jungen Menschen in unserer Gesellschaft alle Wege offen stehen, egal, wo er geboren ist, dann habe ich keine Sorge um unsere Zukunft«, so Grabner. In der Kriseneinrichtung im Berliner Bezirk Mitte ist deshalb ein Betreuungsangebot für Jugendliche etabliert worden, in dem Jugendliche für eine kurze Zeit intensiv betreut und unterstützt werden, um auf ihren Weg zurückzufinden. Ein spezielles Angebot für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge wird mit den gleichen Qualitätskriterien entwickelt: kurze Verweildauer, angepasste Beratung und Unterstützung und eine sichere Entlassung in die Selbständigkeit.

Kurzvita Jeanne Grabner

Geboren 1968 in Berlin, politisch aktiv in Oppositionsgruppen zur Zeit der »Wende« in Potsdam. Nach Grenzöffnung mehrere Jahre Aufenthalt in Mittelamerika im gewaltlosen Begleitschutz für politisch bedrohte Menschen. Nach der Rückkehr in Deutschland Arbeit als Lehrerin an verschiedenen Schulen. Entwicklung von Sprachförderprogrammen für Kinder nicht-deutscher Herkunftssprache. Ab 2005 Leiterin eines Quartiersmanagementgebietes in Berlin Wedding. In den letzten Jahren leitete sie den Geschäftsbereich Stadtentwicklung der Stiftung SPI, wo sie soziale Angebote mit den stadtpolitischen Entwicklungen verbunden hat. Nach einem kurzen Aufenthalt in Bolivien steht sie seit dem 1.3. der milaa gGmbH als Geschäftsführerin zur Verfügung. Frau Grabner ist verheiratet und Mutter von zwei Söhnen.

Kurzvita Gisela Netzeband

Als langjähriges Vorstandsmitglied großer diakonischer Einrichtungen sowie Kuratoriumsmitglied des Ev. Johannesstift Berlin und des Paul Gerhardt Stift, wurde Frau Netzeband zum 1.4.2014 zur Geschäftsführerin der NTH Hilfe in Berlin berufen. Ihr Fokus lag auf der wirtschaftlichen Stabilisierung, der Qualität der Sozialarbeit sowie dem Einstieg und Aufbau der Flüchtlingshilfe mit der milaa gGmbH. Frau Netzeband geht mit 70 Jahren in den zweiten Ruhestand.


Zurück

 

MILaa übernimmt zwei Notunterkünfte in Neukölln

Veröffentlicht

Die MILaa verstärkt ihr Engagement in der Berliner Flüchtlingsarbeit


Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) kommen jeden Tag rund 750 Flüchtlinge neu in Berlin an. Um diese Flut an Neuankömmlingen unterzubringen und um zu vermeiden, dass diese Menschen bei der Witterung unter freiem Himmel schlafen müssen, werden verstärkt auch Turnhallen als Notunterkunft beschlagnahmt. Derzeit werden 33 Turnhallen in Berlin als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt.

Schnelle Bereitstellung der Hallen dank der vielen HelferInnen

Dank der großen Hilfsbereitschaft und der vielen Ehrenamtlichen konnten die beiden Doppelstockhallen am Efeuweg und am Buckower Damm in Neukölln schnell für die Flüchtlinge hergerichtet werden. Die Ausstattung ist zweckmäßig – Doppelstockbetten und Einzelbetten, Duschen und Toiletten sind in beiden Einrichtungen vorhanden. Es ist warm und trocken. Beide Turnhallen verfügen über zwei Etagen, was eine räumliche Trennung von Familien, Frauen und Kindern ermöglicht. Die Menschen werden mit den Notwendigsten wie Essen, Getränken und Kleidung versorgt. Auch ärztliche Untersuchungen werden in beiden Notunterkünften von ehrenamtlichen Ärzten dreimal die Woche angeboten. Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr vor Ort.

Über den Winter kommen

Über den Winter, bis voraussichtlich März 2016, sollen beide Turnhallen als Notunterkunft dienen. Die Sportvereine SV Buckow 1897 e.V. und der SV Stern Britz 1889 verzichten nicht nur über den Winter auf Ihre Halle, sondern engagieren sich zudem ehrenamtlich für die Flüchtlinge vor Ort. Die Bereitstellung und Einrichtung beider Notunterkünfte wurde in enger Kooperation mit dem Neuköllner Sozialstadtrat Bernd Szczepanski und der Koordinatorin für Flüchtlingsfragen im Bezirksamt Neukölln von Berlin, Laura Krause, realisiert.


Zurück

 

Flüchtlingseinrichtung für besonders schutzbedürftige Menschen wird in Lichterfelde eröffnet

Veröffentlicht

Nach zwei Monaten Bauzeit werden Anfang September die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm 108 einziehen.


Die Gemeinschaftsunterkunft wird künftig bis zu 300 Flüchtlingen mit besonderem Schutzbedürfnis ein Zuhause bieten. Es ist eine von sechs Flüchtlingsunterkünften in modularer Bauweise, die vom Senat errichtet wurden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtteilzentrum Steglitz e.V. sowie mit dem Bezirksamt und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde dieses Projekt verwirklicht. Betreiber der Einrichtung ist die »milaa gGmbH« (Miteinander leben aber anders) – eine Tochter des Ev. Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V.

Bei der Errichtung der Gemeinschaftsunterkunft wurden die Erfahrungen aus bereits realisierten Containerdörfern einbezogen. Mit vielen Details haben die Modulbaufirma Algeco, die gemeinnützige »milaa« als künftige Betreiberin und die Task Force des Bauherrn – das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) – einen wohnlichen Eindruck erreicht.

So wurde beispielsweise bei der Außengestaltung darauf geachtet, dass die einzelnen Wohnmodule leicht versetzt sind und mit Pastellfarben in blau, grün und gelb die Fassade farbenfroh, jedoch zurückhaltend gestaltet ist. Im Innern erinnert die Einrichtung an ein Fertighaus. Die drei Etagen der beiden Gebäude werden jeweils über zwei Treppenhäuser innen erschlossen und nicht wie in anderen Einrichtungen über außen am Gebäude angebrachte Treppentürme. Lange Flure wurden vermieden. Licht im Inneren spenden ansprechende runde Leuchten.

Die Etagen sind farblich unterschiedlich gestaltet, das erleichtert vor allem für Kinder die Orientierung. Es gibt die »grüne Etage« im Erdgeschoss mit Gemeinschaftsräumen, Spielzimmer, Hausaufgabenzimmer, Beratungs- und Betreuungszimmern und Abstellräumen für Kinderwagen und Sachspenden. In der »blauen Etage« im ersten Obergeschoss werden vor allem allein reisende Männer untergebracht und in der »gelben Etage« im zweiten Obergeschoss wird es Zimmer für Familien und Frauen mit Kindern geben. Zudem wird es vier behindertengerechte Wohnräume mit WC für acht Personen geben. Alles wurde nach neuesten ökologischen und energetischen Standards gefertigt. Die Einrichtung ist zunächst für zwei Jahre genehmigt.

Für alle Beteiligten war es eine Herzensangelegenheit das diese Unterkunft anders aussieht als andere. Immerhin werden von den 300 Bewohnern etwa Zwei Drittel, also 200 Menschen sein, die als besonders schutzbedürftig gelten. Dazu zählen alleinstehende Frauen mit Kindern, Behinderte, Schwangere, Homosexuelle und maximal 70 traumatisierte Menschen. Speziell für diese Schutzbedürftigen wurde die Anlage konzipiert. Deshalb wird auch die Betreuung intensiver ausfallen als in anderen Einrichtungen.

Der Betreiber »milaa«, im Juni 2015 gegründet und eine Tochtergesellschaft des Evangelischen Diakonievereins Berlin-Zehlendorf e.V., und das Stadtteilzentrum Steglitz, das die Nachbarschaftsarbeit gestaltet, richten sich auf die spezielle Klientel ein. »Das Wichtigste ist der Geist, den man in ein Gebäude hineinträgt«, sagt Gisela Netzeband, Geschäftsführerin der milaa. Wertschätzung und Sinnstiftung seien aus Ihrer Sicht für ein gutes Miteinander wichtig. So soll beispielsweise ein Garten auf dem Grundstück angelegt werden an dem die Flüchtlinge mitarbeiten und selbst etwas anbauen können. Das großzügige Grundstück ermöglicht zudem besondere Angebote für Jugendliche. Die angrenzende “Dirtbahn” für BMX-Räder und Mountainbikes der Jugendwerkstatt Ostpreußendamm kann von den künftigen Bewohnern mit genutzt werden. Ein Beachvolleyballfeld soll ebenfalls noch angelegt werden.


Zurück