MILaa übernimmt zwei Notunterkünfte in Neukölln

Die MILaa verstärkt ihr Engagement in der Berliner Flüchtlingsarbeit


Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) kommen jeden Tag rund 750 Flüchtlinge neu in Berlin an. Um diese Flut an Neuankömmlingen unterzubringen und um zu vermeiden, dass diese Menschen bei der Witterung unter freiem Himmel schlafen müssen, werden verstärkt auch Turnhallen als Notunterkunft beschlagnahmt. Derzeit werden 33 Turnhallen in Berlin als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt.

Schnelle Bereitstellung der Hallen dank der vielen HelferInnen

Dank der großen Hilfsbereitschaft und der vielen Ehrenamtlichen konnten die beiden Doppelstockhallen am Efeuweg und am Buckower Damm in Neukölln schnell für die Flüchtlinge hergerichtet werden. Die Ausstattung ist zweckmäßig – Doppelstockbetten und Einzelbetten, Duschen und Toiletten sind in beiden Einrichtungen vorhanden. Es ist warm und trocken. Beide Turnhallen verfügen über zwei Etagen, was eine räumliche Trennung von Familien, Frauen und Kindern ermöglicht. Die Menschen werden mit den Notwendigsten wie Essen, Getränken und Kleidung versorgt. Auch ärztliche Untersuchungen werden in beiden Notunterkünften von ehrenamtlichen Ärzten dreimal die Woche angeboten. Ein Sicherheitsdienst ist rund um die Uhr vor Ort.

Über den Winter kommen

Über den Winter, bis voraussichtlich März 2016, sollen beide Turnhallen als Notunterkunft dienen. Die Sportvereine SV Buckow 1897 e.V. und der SV Stern Britz 1889 verzichten nicht nur über den Winter auf Ihre Halle, sondern engagieren sich zudem ehrenamtlich für die Flüchtlinge vor Ort. Die Bereitstellung und Einrichtung beider Notunterkünfte wurde in enger Kooperation mit dem Neuköllner Sozialstadtrat Bernd Szczepanski und der Koordinatorin für Flüchtlingsfragen im Bezirksamt Neukölln von Berlin, Laura Krause, realisiert.


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